Österreich (Krr.)

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Gründung des Kaisertums

Die Französische Revolution und das scheinbare Ende des Imperiums repräsentierten den Einbruch einer dämonisch-zerstörerischen Macht in die Geschichte hinein, die ihre gewisse Deutung erst aus apokalyptischer Sicht erfahren kann.

Zunächst konnte das österreichische Kaisertum, in treuer apostolischer Tradition, noch das Schlimmste verhindern. Doch schon rotteten sich Höllenheere zusammen, Demokratie, Sozialismus und Nationalismus erheben ihr häßliches Haupt und das treue Gebet der Kirche wurde mit immer unverschämteren Lügen und Exzessen beantwortet.

Der offizielle Nachfolgestaat des Imperium Romanum, der "Deutsche Bund“, blieb trotz sinnvoller Ansätze erfolglos und wurde durch die reichsfeindliche Aggression Preußens zerschlagen. Dieser Frevel führte zur Isolierung Mitteleuropas und zu der bis heute dauernden Unterwerfung Europas durch seine schlimmsten Feinde.

1804 - 1835 Franz I.

Die Verdienste Franz’ werden durch die Niederlegung der Deutschen Krone wohl für immer verdunkelt bleiben. Der Wiener Kongreß legte immerhin die Grundlagen für eine christliche Zukunft und für neue Stabilität. Daß Europa noch ein Jahrhundert des Friedens und ungeheurer geistiger und kultureller Blüte genießen konnte, ist auch der Weisheit des "guten Kaisers“ Franz zu danken.

1835 - 1848 Ferdinand

Kaiser Ferdinand "der Gütige“, Sohn von Kaiser Franz I. und Maria, hatte Zeit seines Lebens erheblich unter den Nachstellungen der Demokraten zu leiden. Schon als Kind mußte er vor den französischen Horden in das treue Krakau flüchten. Bei der Regierung unterstützten ihn sein Bruder Franz Karl, Fürst Metternich und Graf Kollowrat-Liebsteinsky.

1848 schlugen die Demokraten mit großer Heimtücke zu und bedrohten ganz Wien und namentlich das Erzhaus an Leib und Leben. Trotzdem stellte sich der Kaiser mutig den Aufrührern entgegen, konnte aber nicht verhindern, daß Kriegsminister Latour und viele andere Getreue ermordet wurden.

Seinem Volk und Reich brachte er das größte Opfer, indem er 1848 zugunsten seine Neffen abdankte. Seinen Lebensabend verbachte er in Prag auf der Burg.

1848 - 1916 Franz Joseph

Franz Joseph, geboren und gestorben im Schloß Schönbrunn war der letzte große Herrscher Europas. Er gab den verschreckten und von düstersten Vorahnungen geplagten Völkern noch einmal Zuversicht, Kraft, Ruhe, Stabilität, Liebe und größtmögliche Freiheit. Die verbrecherischen Demokraten ließ er streng bestrafen. Dafür wurde er in typisch demokratischer Manier mit Mord-Atentaten verfolgt.

Die neiderfüllte Macht Borussiens versuchte er durch eine sachgerechte und maßvolle deutsche Politik einzugrenzen. "hundert Meter vor dem Ziel“[1] blieb ihm hier der Erfolg versagt und er mußte, fassungslos vor Entsetzen, mit ansehen, wie ein tausendjähriges Band durch einen herostratischen, amoralischen Wilhelm von Preußen zerrissen wurde. Das Schicksal Europas war nun besiegelt - der Nationalismus entfessselte seine barbarischsten und mörderischsten Energien, denen sich der Kaiser zuletzt fast allein entgegenstemmte.

Sein Bruder wurde in Mexiko erschossen, seine Gattin von einem Anarchisten mit einer Feile erstochen, sein einziger Sohn verschied unter mysteriösen Umständen (wahrscheinlich auch Mord), sein Neffe wurde in Sarajewo samt Gattin sinnlos abgeschlachtet und doch tat der Kaiser in Liebe für seine Völker und die ihm Anvertrauten seine Pflicht bis zum letzten Atemzug.

Aus heutiger Sicht kann man dem Wirken Franz Josephs nur mit tiefster Dankbarkeit gedenken und das Haupt in Ehrfurcht vor dem letzten christlichen Herrscher Europas neigen.

1916 - 1918 Karl

Die demokratischen Mördereien sorgten für das Avancement des Großneffen von Kaiser Franz Josef. Karl war der Enkel des Bruders des Kaisers, Karl Ludwig und Sohn des Kaiserneffen Otto Franz Josef und der sächsischen Prinzessin Maria Josefa: Am 21.11.1916 folgte er als heiligmäßiger letzter Herrscher auf den Thron des Kaiserreichs. Seine ganze Energie widmete er dem Versuch, das Reich zu erhalten und Frieden zu schaffen. Am 11. November 1918 wurde er zum "Rückzug von den Regierungsgeschäften" gezwungen und wenig später von den Demokraten aus Österreich vertrieben.

Verweise


Einzelnachweise

  1. siehe Brüning