Ach Herr, mich armen Sünder

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Das Lied bei J. S. Bach

Bach's Bearbeitungen der Hymne siehe Weise: Herzlich tut mich verlangen

Text der Hymne

1. Ach Herr, mich armen Sünder
straf nicht in deinem Zorn,
dein ernsten Grimm doch linder',
sonst ist's mit mir verlorn.
Ach Herr, woll'st mir vergeben
mein Sünd' und gnädlich sein,
daß ich mag ewig leben,
entflieh'n der Höllenpein.


2. Heil du mich, lieber Herre,
denn ich bin krank und schwach,
mein Herz, verwundet sehre,
leidet groß Ungemach,
mein G'beine sind erschrocken,
mir ist sehr angst und bang,
mein Seel' ist auch erschrocken,
ach du Herr, wie so lang!


3. Herr, tröst mir mein Gemüte,
mein' Seel' rett', lieber Gott,
von wegen deiner Güte
hilf mir aus aller Not.
Im Tod, da ist's ganz stille,
da denkst man deiner nicht;
wer will doch in der Hölle
dir danken ewiglich.


4. Ich bin von Seufzen müde,
hab weder Kraft noch Macht,
in großem Schweiß ich liege
durchaus die ganze Nacht.
mein Lager naß von Thränen,
mein Gstalt vor Trauern alt,
zu Tod ich mich fast gräme,
die Angst ist mannigfalt.

5. Nun weicht, ihr Übeltäter,
mir ist geholfen schon.
Der Herr ist mein Erretter,
er nimmt mein Flehen an,
er hört mein's Weinens Stimme,
es müssen fall'n geschwind
all' sein und meine Feinde
und schändlich kommen um.


6. Ehr' sei ins Himmels Throne
mit hohem Ruhm und Preis
dem Vater und dem Sohne
und auch zu gleicher Weis
dem Heilgen Geist mit Ehren
in alle Ewigkeit,
der woll' uns all'n bescheren
die ew'ge Seligkeit.


Verweise