Achaz von Armenien

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  • auch: Achatius, Akakios
  • † ca. 140 auf dem Ararat


Achaz war ein römischer Offizier und christlicher Märtyrer. Er wird als Heiliger zu den vierzehn Nothelfern gerechnet. Sein Gedenktag ist der 22. Juni.


Leben

Achaz wurde mit 9.000 Soldaten nach Armenien entsandt, um dort einen Aufstand niederzuschlagen. Das Kriegsglück war jedoch nicht auf ihrer Seite und so standen sie kurz davor, eine Niederlage zu erleiden. Sieben Engel kamen zu ihnen und versprachen ihnen den Sieg, wenn sie sich zu Christus bekennen würden. Sie unterwarfen sich Christus und errangen den Sieg. Als Kaiser Hadrian hörte, daß das Heer zum Christentum übergetreten war, sandte er ein Barbaren-Heer, um die Abtrünnigen zu bekämpfen. Zunächst konnten die Angreifer Achaz und seinen Gefährten nichts anhaben, was 1.000 Barbaren dazu bewog, sich ebenfalls zu Christus zu bekehren. Schließlich wurden Achaz und die 10.000 Soldaten auf dem Berg Ararat gekreuzigt.

Darstellung

Achatius wird wegen seiner Leiden oft mit einem Dornenstrauch oder mit einem Dornenkranz dargestellt, aber auch als Ritter, Herzog oder Edelmann mit Fahne, großem Kreuz und Schwert. Aufgrund weiterer Verwechslungen bzw. Vermischungen von Legenden wird er manchmal auch mit bischöflichen Insignien dargestellt. Er schützt vor Krankheiten und Todesangst.

Verehrung

Die Verehrung des Achatius wurde während der Kreuzzüge in Europa verbreitet. Die Legende sollte die Kreuzfahrer in schwierigen Situationen zum Durchhalten motivieren.

Patrozinium

Die Pfarrkirchen von Atteln, Grünsfeldhausen, Murau, Rheinhausen (Breisgau), Mittersendling (München), Schladming, Kottingbrunn und Zahlbach (Mainz) sind ihm geweiht. Die Kapelle in Grünsfeldhausen zeigt den achteckigen/oktogonalen Grundriss der Grabeskirche in Jerusalem, der von den Kreuzfahrern aus dem Heiligen Land mitgebracht wurde.

Verweise