Adolf von Nassau

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Der Tod Adolf von Nassaus in der Schlacht bei Göllheim
  • * 1242
  • † 2. Juli 1298 bei Göllheim


Adolf von Nassau war von 1292 bis 1298 Deutscher König.


Herrschaft

Die Ressentiments gegen Albrecht gingen nach einer Quelle aus dem 14. Jh. so weit, daß der Erzbischof von Köln, Siegfried von Westerburg, die Ablehnung zum Prinzip erhob, indem er argumentierte, daß es Unrecht sei, wenn der Sohn dem Vater auf den Thron folge.

Weiterhin kamen Wenzel und Siegfried mit Gerhard II. von Eppstein, dem Erzbischof von Mainz, überein, daß ein zukünftiger König hauptsächlich ihren Interessen dienen solle. Wenzel gelang es, auch den brandenburgischen und den sächsischen Kurfürsten auf seine Seite zu ziehen. Der sächsische Herzog verpflichtete sich am 29. November 1291 schriftlich, er werde genauso abstimmen wie Wenzel. Der brandenburgische Markgraf dürfte eine ähnliche Verpflichtung abgegeben haben. Der Pfalzgraf und der Trierer Erzbischof beugten sich daraufhin der Mehrheit des Kurfürstenkollegiums.

Karriere

Unter Vermittlung seines Onkels Eberhard I. von Katzenelnbogen gelangte Adolf an den Hof König Rudolfs von Habsburg, in dessen Umgebung er mehrfach bezeugt ist. König Rudolf belehnte 1286 Adolf mit dem Burghauptmannamt auf der Burg Kalsmunt in Wetzlar. Ein Jahr später wurde Adolf mit dem Burghauptmannamt auf der Burg Gutenfels bei Kaub belehnt; dadurch wurde er auch Lehnsmann des Pfalzgrafen bei Rhein.

Ehe

Adolf heiratete um 1270 Imagina von Limburg.

Kinder

  1. Heinrich (starb jung)
  2. Imagina (starb jung)
  3. Ruprecht VI., Graf von Nassau
  4. Mechthild (1280–1323), heiratete Rudolf den Stammler
  5. Gerlach I., Graf von Nassau (* vor 1288; † 7. Januar 1361)
  6. Adolf (* 1292; † 1294)
  7. Adelheid, Äbtissin von Kloster Klarenthal seit 1311 († 1338)
  8. Walram III., Graf zu Nassau-Wiesbaden (* 1294; † 15. Mai 1324)

Verweise