Albrecht I. der Bär

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  • * 1100
  • † 18. November 1170 in Stendal
  • 1134 - 1170


Albrecht der Bär war einer der ersten Markgrafen Brandenburgs.

Leben

Albrechts Mutter Eilika stammte aus dem Geschlecht der Billunger und war mit den Welfen und den Staufern verwandt. Albrecht selbst war in der Altmark begütert und hatte zuvor bereits als Markgraf der Lausitz gewirkt. Er erhielt die "Marchia septentrionalis" (Nordmark) von Kaiser Lothar III. zum erblichen Lehen. Durch Aufstände der Lutizen, Abodriten und Wilzen war die Nordmark zu diesem Zeitpunkt auf die linkselbischen Anteile um Stendal in der Altmark zusammengeschrumpft.

Herrschaft

Albrecht gelang es, im Jahre 1157 die im Aufstand 983 verlorengegangene sächsische Nordmark wieder ins Deutsche Reich einzugliedern.

Die Zauche erhielt Albrecht von Pribslaw von Brandenburg als Taufgeschenk zur Taufe seines Sohnes Otto (I.), nach dem Tod Pribslaws im Jahre 1150 trat er auch dessen Erbe in Brandenburg an und durfte sich nun Markgraf (marchio) von Brandenburg nennen. Erst 1157 konnte Albrecht die Brandenburger Dominsel tatsächlich in Besitz nehmen.

Seine Lande teilte er unter seine Söhne auf, die je zu den Begründern der Hauptlinien des askanischen Hauses wurden.

Ehe

Mit Sophia von Winzenberg.

Kinder

  1. Otto (1128–1184) erhielt die Mark Brandenburg
  2. Hermann begründete die Linie Weimar-Orlamünde
  3. Erzbischof Siegfried von Bremen und Brandenburg
  4. Hedwig von Ballenstedt († 1203) ∞ 1147 Otto dem Reichen, Markgraf von Meißen
  5. Adalbert von Ballenstedt († 1173)
  6. Dietrich von Werben († 1183)
  7. Bernhard (1140–1212) erhielt das später s. g. Land Anhalt.
  8. Gertrud ∞ 1153 Depold, böhmischer Fürst aus dem Geschlecht der Premysliden


Verweise