Alers, Christian Wilhelm

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Christian Wilhelm Alers war ein deutscher Geistlicher Dichter, Philosoph und Prediger.


Leben

Alers wurde 1737 in Hamburg geboren, er war Schüler von Georg Philipp Telemann am Johanneum. Dort verfaßte er das Werk Der Tag des Gerichts, das 1762 seine Uraufführung hatte. Dieses Singgedicht war eins der populärsten geistlichen Werken der damaligen Zeit. Später ging Alers nach Rellingen, das zur Herrschaft Pinneberg gehörte, wo er von 1768 bis 1788 die Stelle als Pastor in der Rellinger Kirche übernahm.

Während dieser Zeit vermittelte Augusta Louise zu Stolberg-Stolberg ihn als Klosterprediger und Hauptpastor nach Ütersen, wo er 1789 seine erste Predigt in der dortigen Klosterkirche hielt. In dieser Zeit trat er als Dichter hervor und veröffentlichte zahlreiche Gedichte und Predigten in vielen Zeitungen und Zeitschriften im Hamburger Umland. Gleichzeitig entstand die dreibändige Sammlung Gedichte der Religion, dem Vaterlande und der Freundschaft gesungen, die in Friedrich Gottlieb Klopstocks Bibliothek gefunden wurden. Anläßlich Klopstocks Tod verfaßte er das Gedicht "An Klopstock", das 1803 erschien.

Im Jahre 1806 verstarb Christian Wilhelm Alers im Kloster von Ütersen und hinterließ der Nachwelt unzählige Gedichte, Predigten, Lieder- und Kantatentexte, die noch heute zum Teil große Beachtung finden.

Werke (Auswahl)

  • Der Tag des Gerichts, Singgedicht in vier Betrachtungen. 1761
  • An meine geliebte Braut die Demoiselle Anna Christina Rönchen. 1770
  • Gedichte der Religion, dem Vaterlande und der Freundschaft gesungen. 1789
  • An Klopstock (Gedicht zum Tode von Friedrich Gottlieb Klopstock). 1803


Verweise