Aus meines Herzens Grunde: Unterschied zwischen den Versionen

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== Die Weise im Werk J. S. Bach's ==
 
== Die Weise im Werk J. S. Bach's ==
 
* '''Aus meines Herzens Grunde'''. Das schöne Morgenlied Nieges in einem frischen, klangschönen Satz BWV 269
 
* '''Aus meines Herzens Grunde'''. Das schöne Morgenlied Nieges in einem frischen, klangschönen Satz BWV 269
* '''Hierauf so sprech ich Amen'''. Schlußchoral der Kantate "[[Der Segen des Herrn machet reich ohne Mühe]]"
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* '''Hierauf so sprech ich Amen'''. Schlußchoral der Kantate [[Der Segen des Herrn machet reich ohne Mühe]]
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== Text der Hymne ==
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dazu mein Leben lang,<br>
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dir, Gott, in deinem Thron,<br>
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zu Lob und Preis und Ehren<br>
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durch Christum, unsern Herren,<br>
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dein eingebornen Sohn,
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Demütig bitt ich dich,<br>
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woll'st mir mein Sünd vergeben,<br>
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womit in diesem Leben<br>
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ich hab erzürnet dich.
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3. Du wollest auch behüten<br>
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mich gnädig diesen Tag<br>
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vor Sünden und vor Schmach,<br>
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vor Armut und vor Schanden,<br>
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vor bösem schnellem Tod.
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4. Gott will ich lassen raten,<br>
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denn er all' Ding vermag.<br>
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Er segne meine Taten<br>
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an diesem neuen Tag;<br>
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ihm hab ich heimgestellt<br>
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mein Leib, mein Seel, mein Leben<br>
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er mach's, wies ihm gefällt.
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und zweifle nicht daran.<br>
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Gott wird es all's zusammen<br>
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in Gnaden sehen an;<br>
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und streck nun aus mein Hand,<br>
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greif an das Werk mit Freuden,<br>
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dazu mich Gott beschieden<br>
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in mein Beruf und Stand.
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Aktuelle Version vom 8. Mai 2018, 19:22 Uhr


Die Weise im Werk J. S. Bach's

Text der Hymne

1. Aus meines Herzens Grunde
sag ich dir Lob und Dank
in dieser Morgenstunde,
dazu mein Leben lang,
dir, Gott, in deinem Thron,
zu Lob und Preis und Ehren
durch Christum, unsern Herren,
dein eingebornen Sohn,


2. daß du mich hast aus Gnaden
in der vergangnen Nacht
vor G’fahr und allem Schaden
behütet und bewacht.
Demütig bitt ich dich,
woll'st mir mein Sünd vergeben,
womit in diesem Leben
ich hab erzürnet dich.


3. Du wollest auch behüten
mich gnädig diesen Tag
vors Teufels List und Wüten,
vor Sünden und vor Schmach,
vor Feur und Wassersnot,
vor Armut und vor Schanden,
vor Ketten und vor Banden,
vor bösem schnellem Tod.


4. Gott will ich lassen raten,
denn er all' Ding vermag.
Er segne meine Taten
an diesem neuen Tag;
ihm hab ich heimgestellt
mein Leib, mein Seel, mein Leben
und was er sonst gegeben;
er mach's, wies ihm gefällt.


5. Darauf so sprech ich Amen
und zweifle nicht daran.
Gott wird es all's zusammen
in Gnaden sehen an;
und streck nun aus mein Hand,
greif an das Werk mit Freuden,
dazu mich Gott beschieden
in mein Beruf und Stand.


Verweise