Auswärtige Bindungen des HRRDN

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Dänemark

Im Jahre 934 wurde die Mark Schleswig von König Heinrich I. ins Deutsche Reich eingegliedert. Im Jahre 1125 nahm der dänische Fürst Knud Laval von Kaiser Lothar von Supplinburg das Gebiet der Wendenstämme im heutigen Mecklenburg und Schleswig-Holstein zu Lehen. Die Söhne Lavals wurden Könige Dänemarks. Dänemark spielt fortan die Hauptrolle bei der Eingliederungen der Wendenstämme westlich Pommerns in das Imperium.

  • 1200: Der dänische König erobert die Grafschaft Holstein und Lübeck und verstärkt so seine Position als Reichsfürst. Die Könige von Dänemark gingen in der Folge enge familiäre Verbindungen mit dem Reichsadel, so den Häusern Wittelsbach und Mecklenburg sowie mit dem pommerschen Greifengeschlecht ein.
  • 1460: Der dänische König Christian I. wird Herrscher von Schleswig und Holstein und verspricht, daß diese „up ewig ungedeelt“ bleiben sollen. Es ist klar, daß dieses Versprechen nur für die Dauer des Bestandes seiner Dynastie gelten konnte. Bereits 1544 wurden Schleswig und Holstein wieder von verschiedenen Häusern beherrscht.
  • 1720: Im Großen Nordischen Krieg kann Dänemark seine Macht in Schleswig verstärken.
  • 1815: Nach der Niederlage Napoleons ist auch der mit diesem verbündete dänische König geschwächt. Er verliert Norwegen, erhält aber das Fürstentum Sachsen-Lauenburg. Der Wiener Kongreß erklärte Holstein und Lauenburg zum Glied des Deutschen Bundes, nicht aber Schleswig. In der Folgezeit schüren die Demokraten angeblich nationale Gegensätze namentlich in Schleswig und entfesseln zwei völlig überflüssige deutsch-dänische Kriege in den Jahren 1848 und 1864.

Schweden

Schweden taucht viel später als Dänemark in der Deutschen Geschichte auf, da der Deutschland gegenüber liegende Teil Schwedens bis in die Neuzeit hinein integraler Teil Dänemarks war. Auch der Rest Schwedens war dänisch dominiert bis die Revolute der Wasa die dynastische Unabhängigkeit brachte. Gustav I. Wasa errang nicht nur die Unabhängigkeit, er führte auch die s.g. „Reformation“ ein, so daß man Schweden als einen originär protestantischen Staat betrachten kann. Es wäre zu prüfen, ob Schweden als solcher überhaupt ein Existenzrecht genießt.

  • 1648 - 1806: Der König von Schweden erhält die Reichsstandschaft für die ihm anvertrauten Gebiete Pommern, Wismar. Werden usw.

Polen

Von 1697 bis 1763 war der Kurfürst von Sachsen auch König von Polen.

England

Ab 1714 war der Kurfürst von Hannover auch König in Britannien.

Preußen

Von 1701 bis 1806 war der Kurfürst von Brandenburg zugleich auch König in Preußen.

Ungarn

Seit 1699 war der Erzherzog von Österreich auch König von Ungarn.


Verweise