Baar

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Die seit dem 8. Jh. erwähnte Baar ist die Landschaft an der obersten Donau zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb.


Lage

Die Baar ist die Region um Villingen-Schwenningen.

Geschichte

Schon im 6. Jh. bestand ein Baar genanntes Herrschaftsgebiet, das nach Osten über die heutige Baar bis über den Bussen hinausreichte und von dem Geschlecht der Bertholde beherrscht wurde.[1] Sein Kern, die heutige Baar, fiel 973 an die Zähringer. Nach dem Aussterben der Zähringer 1218 erscheint 1264 der Edelfreie Konrad von Wartenberg in der Baar. Seine Familie hatte die Landgrafenwürde bis 1302 inne.

Seit 1304 ist die Würde eines Landgrafen in der Baar mit den Grafen von Fürstenberg, den Allodialerben der Herzöge von Zähringen verbunden. Dazu gehörte auch der Besitz des Landgerichts.

1318 erbten die Grafen von Fürstenberg auch die wartenbergischen Güter, verloren aber 1305 Bräunlingen und Villingen an die Habsburger. 1488 kam Donaueschingen, 1520 Möhringen, 1537 Blumberg und 1620 Hüfingen an Fürstenberg. Bis 1744 war die Baar mehrfach unter verschiedene Linien des Hauses Fürstenberg aufgeteilt.

Städte

Kreis Donaueschingen

  1. Blumberg
  2. Bräunlingen
  3. Donaueschingen
  4. Geisingen

Kreis Rottweil

  1. Dornhan
  2. Oberndorf/Neckar
  3. Rottweil
  4. Schiltach
  5. Schramberg
  6. Sulz/Neckar

Villingen

  1. Bad Dürrheim
  2. Furtwangen
  3. Hüfingen
  4. St. Georgen
  5. Schwenningen
  6. Spaichingen
  7. Triberg
  8. Trossingen
  9. Villingen
  10. Vöhrenbach

Verweise


Einzelnachweise

  1. Z. B. 763 Peratholespara, daneben Focholtsbaar oder Albuinsbaar.