Ball, Hugo

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  • * 22. Februar 1886 in Pirmasens
  • † 14. September 1927 in Sant' Abbondio-Gentilino


Hugo Ball war ein deutscher Autor, Biograf, Mitgründer der Dada-Bewegung und Pionier des Lautgedichts.


Leben

Ball war zunächst Dramatiker, Dramatur und Lyriker. Er gehörte zu denjenigen, die Dada und das s. g. Lautgedicht entwickelten. Während des 1. Weltkriegs ging der [angeblich] ausgemusterte Hugo Ball in die Schweiz. Er verlor bald sein Interesse an progressiver Kunst, wandte sich dem katholischen Denken zu und begann für das Hochland zu schreiben.

Hugo Ball ist früh verstorben. Er reihte sich ein in die riesige Schar derjenigen, die den Weltkrieg zwar überlebten, jedoch den Strapazen desselben binnen eines Jahrzehntes erlagen.


Zur Kritik der deutschen Intelligenz

  1. Tomas Münzer gegen Martin Luther
  2. Die protestantische Philosophie und die Freiheitsbegriffe der Französischen Revolution
  3. Franz von Baader und die christliche Renaissance in Frankreich und Rußland
  4. Die deutsch-jüdische Konspiration zur Zerstörung der Moral

Werke

  • Nietzsche in Basel, Dissertation, veröffentlicht 1978
  • Die Nase des Michelangelo. Tragikomödie in vier Auftritten, 1911. Publiziert beim Ernst Rowohlt Verlag
  • Vor WK 1 Veröffentlichungen in den Zeitschriften Revolution, Die Neue Kunst, Die Aktion, Phöbus
  • Der Henker von Brescia. Drei Akte der Not und Ekstase, 1914
  • Flametti oder Vom Dandysmus der Armen. Roman. Reiss, Berlin 1918
  • Zur Kritik der deutschen Intelligenz. Der Freie Verlag, Bern 1919. Umgearbeitete Fassung als: Die Folgen der Reformation. Duncker & Humblot, München 1924
  • Byzantinisches Christentum. Drei Heiligenleben (zu Joannes Klimax, Dionysius Areopagita und Symeon dem Styliten). Duncker & Humblot, München 1923
  • Hermann Hesse. Sein Leben und sein Werk. S. Fischer, Berlin 1927
  • Die Flucht aus der Zeit (Tagebuch). Duncker & Humblot, München 1927

Verweise