Bardowick

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Bardowick liegt am linken Ufer der Ilmenau zwischen Winsen (Luhe) und Lüneburg.


Geschichte

Der Name Bardowick leitet sich von den Langobarden her. Bardowick hatte eine wichtige Bedeutung als Handels- und Umschlagplatz. Es sei erwähnt, daß weder hier, noch in den nördlicheren Regionen jemals Slawen gesiedelt haben. Karl der Große hat das Bistum Bardowick gegründet und mit einem Kollegiatstift versehen. Bardowick wurde zum kirchlichen Zentrum des Bardengaus.

Unter den Liudolfingern wuchs die Bedeutung Bardowicks auch als Residenzstadt weiter an. 972 verlieh Kaiser Otto I. Bardowick die Stadtrechte. Bardowick verlor seine Schlüsselrolle als Handelsplatz an Lübeck, als die Ilmenau um 1100 bis Lüneburg schiffbar gemacht wurde, so daß die Lüneburger Saline fortan auf den Salzumschlag in Bardowick verzichten konnte. Heinrich der Löwe belagerte Bardowick, da ihm die Stadt die Aufnahme verweigerte. Er zerstörte Bardowick fast vollständig. Auch im 30jährigen Krieg litt Bardowick erheblich.

Nach dem Zweiten Weltkrieg mußten die Einwohner Bardowicks vollzählig alliierten Einquartierungen weichen. Erst nach einem Jahr durfte die Bevölkerung zurückkehren.

Verweise