Beatrix von Schweidnitz

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Beatrix von Schweidnitz war als Gattin Ludwigs des Bayern von 1314 bis 1322 Deutsche Königin.


Inhaltsverzeichnis

Leben

Beatrix war Piastin. Ihre Eltern waren Bolko I. von Schweidnitz und Beatrix von Brandenburg, eine Tochter des Markgrafen Otto V. von Brandenburg. Ab dem Jahr 1300 wurde Beatrix in dem von ihrem Vater 1295 gegründeten Klarissenkloster in Strehlen erzogen.

Nach der Chronik des Klosters Fürstenfeld wurde Beatrix in der Frauenkirche in München bestattet. Noch Jahre nach ihrem Tod stiftete Ludwig IV. zu ihrem Andenken und ihrem Seelenheil bei ihrem Grabmal ein Seelenlicht. Die Fürstenfelder Zisterzienser hielten jahrhundertelang an Beatrix' Todestag einen Gedächtnisgottesdienst ab.

Ehe

Um das Jahr 1308 vermählte sie sich mit Ludwig IV., Herzog von Oberbayern, dem späteren König Ludwig dem Bayer. Am 25. November 1314 wurde Beatrix gemeinsam mit Ludwig im Aachener Dom vom Mainzer Erzbischof Peter von Aspelt zur römisch-deutschen Königin gekrönt.

Kinder

Drei der sechs Kinder aus dieser Verbindung erreichten das Erwachsenenalter:

  1. Mechthild
  2. Ludwig V., als Ludwig I. erster wittelsbacher Markgraf von Brandenburg
  3. Stephan II.

Verweise