Bosco, Johannes Melchior

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  • Giovanni Melchiorre Bosco
  • * 16. August 1815 in Becchi
  • † 31. Januar 1888 in Turin


Don Bosco war ein italienischer Priester und Ordensgründer.


Leben

Don Bosco widmete sich vor allem der Seelsorge unter verwahrlosten Jugendlichen. Er wurde 1929 selig- und 1934 heiliggesprochen.

Visionen

Bosco hatte seit seinem 9. Lebensjahr Visionen, die er in Tagebüchern niederlegte. Angeblich werden diese Tagebücher im Vatikan versteckt. Unter anderem drangen folgende Inhalte nach draußen:

  • Wehe Rom! „Die Zeit ist da, in der das Gericht beim Haus Gottes beginnt.“[1] oder wie es beim Propheten Ezechiel heißt: „Geht durch die Stadt und erschlagt alle … mit Ausnahme derer, die das Tau (Kreuz-Zeichen) auf ihrer Stirne tragen! Und machet den Anfang bei Meinem Heiligtum!“[2]
  • Rom, das Zentrum der Christenheit, ist heute mit seinen „Schriftgelehrten und Pharisäern“ genauso wie die damalige eingebildete Synagoge in Jerusalem, so daß es seine Salzkraft verlor und ausgespien wird. Deshalb wird das große Gottesgericht über die verdorbene Welt in Rom durch eine Revolution beginnen, und die Priester werden in Italien zu Tausenden abgeschlachtet werden.
  • Wie einst das uneinsichtige und verstockte Jerusalem zur Zeit Jesu, das sich auf seine Väter und Propheten berief und auf den ewig währenden Bund mit Gott, trotzdem zerstört wurde, so wird auch „christliche Rom“ wegen der Unbußfertigkeit der Priester, wegen der Irrlehren, die es toleriert, und wegen der Verfolgung der Glaubenstreuen, Untergang und Zerstörung erdulden.[3]
Der Papst flieht in Begleitung zweier Kardinäle aus dem Vatikan. … Ein junger Fürst aus dem Norden bringt schließlich die Friedensfahne nach Rom."[4]

Verweise



Einzelnachweise

  1. 1 Petr 4, 17
  2. Hes 9, 4-7
  3. Offb 6, 1-8; 13, 7 Flucht des Papstes; 6, 9-11; 14, 14-20
  4. Nach: Lexikon der Prophezeiungen. München 2000