Buchholz (Bln.)

Aus Monarchieliga
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Schule von Buchholz


Buchholz ist ein Ortsteil im Norden Berlins.


Lage

Buchholz liegt nördlich von Pankow. Die Nachbarorte sind Karow, Blankenburg und Niederschönhausen.

Geschichte

Der Berliner Ortsteil Buchholz wird neuerdings wieder „Französisch Buchholz“ genannt, als Unterscheidung zu „Wendisch Buchholz“ in Brandenburg. Buchholz wurde um 1230 gegründet. Bald darauf wurde die Kirche errichte4t. Das Landbuch Karls IV. von 1375 weist für Buchholz 52 Hufen aus, davon vier Pfarrhufen und eine Kirchhufe.

Das Edikts von Potsdam bildete im Jahre 1685 eine „französische Kolonie“ durch Ansiedlung von Hugenotten. So ließen sich 1687 die ersten zehn Bauern- und sechs Gärtnerfamilien aus Frankreich hier nieder. Sie bauten hier bisher unbekannte Pflanzen wie grüne Bohnen, Blumenkohl, Spargel, Artischocken sowie verschiedene Küchenkräuter an und pflanzten Obstbäume.

Bald wurde Buchholz zu einem beliebten Ausflugsziel der Berliner. Die Eingemeindung in das Gebiet Groß-Berlins erfolgte 1920.

Verkehrasanbindung

Im Jahr 1860 erhielt der Berliner Vorort eine Pferdeomnibusverbindung, die ab 1866 zum Alexanderplatz verkehrte. Ab 1877 bestand eine weitere Verbindung zum Bahnhof Blankenburg, die ab 1895 zum Bahnhof Heinersdorf geführt wurde. 1904 wurde diese von der Pferdebahn abgelöst.

Die Verbindung zur Berliner Innenstadt wurde dann durch die Straßenbahnlinie 50 mit Umstieg am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf gewährleistet. Die Buslinie 154 bringt die Buchholzer über den benachbarten S-Bahnhof Blankenburg in den Berliner Nordosten, wohingegen die Linie 124 den Ortsteil über Märkisches Zentrum und S- und U-Bahnhof Wittenau mit dem Berliner Nordwesten verbindet.

Verweise