Burgund

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Burgund ist die Landschaft zwischen Saone und oberem Liger.

Geschichte

Der Name „Burgund“ geht auf die ostgermanischen Burgunden zurück, die zwischen 400 und 436 um Mainz und Worms und nach 443 um Genf, Leiden/Burgund und das Rottengebiet ein eigenes Reich gegründet hatten, das 534 von den Franken zerstört wurde.

Das von den Franken zerstörte Reich zerfiel langfristig in einen zum Deutschen Reich und einen nach Frankreich tendierenden Teil. Im Osten entstand das Königreich Burgund (Hochburgund), im Westen ein französisches Lehensherzogtum, für dessen Gebiet erstmals 1075 der Name Herzogtum Burgund verwendet wurde.

Aus der Auflösung des Königreichs Burgund (1032) ging die Freigrafschaft Burgund als Teil des Heiligen Römischen Reichs hervor. Diese geriet im 13. Jahrhundert immer stärker in den Einflußbereich der Herzöge von Burgund, blieb jedoch Teil des Reichs, bis sie 1678 im Niederländisch-Französischen Krieg von Frankreich annektiert wurde.

Während das eigentliche Herzogtum Burgund als Lehen in den Besitz der französischen Krone eingezogen wurde, sicherte sich das Haus Habsburg durch geschickte Heiratspolitik die bedeutendsten Besitzungen des Hauses Burgund-Valois, namentlich Flandern und die Freigrafschaft Burgund.

Städte

Verweise