Cekada, Anthony

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Anthony Cekada


Anthony Cekada ist ein US-amerikanischer, römisch-katholischer Priester und Autor mit dem Standpunkt der außerordentlichen Sedisvakanz.


Ausbildung

Geboren am 18. Juli 1951 in San Diego, Kalifornien, studierte Cekada am St. Franziskus-Priesterseminar der Universität von Milwaukee und schloß mit dem Vordiplom der Theologie 1973 ab. Er studierte anschließend Orgel und Kompositionslehre am Wisconsin-Konservatorium der Musik. Nach zwei Jahren als Zisterziensermönch ging er 1975 an das Priesterseminar St. Pius X in Ecône in der Schweiz und schloß sich der FSSPX an. Er vollendete seine dortigen Studien und wurde von Erzbischof Marcel Lefebvre 1977 zum Priester geweiht.

Bruch mit der FSSPX

Im Anschluß an seine Priesterweihe unterrichtete Cekada Seminaristen im Haus St. Joseph's, Armada, Michigan, und im Priesterseminar St. Tomas von Aquin, Ridgefield, Konnektikut. Von 1979 bis 1989 lebte er in Oyster Bay Cove (Kleine Austernbucht) auf Long Island, New York, wo er Pastoral- und Verwaltungsarbeit tat, und editierte die traditonell katholisch gesinnte Publikation The Catholic. 1983 brach Cekada, zusammen mit acht anderen Priestern, mit der FSSPX wegen schwerwiegender theologischer Differenzen. Er bildete später die Gesellschaft St. Pius V. (SSPV), die von P. Clarence Kelly geleitet wurde. 1989 verließ Cekada auch die SSPV, und zog nach West Chester, Ohio, wo er pastoral an der Kirche St. Gertrud die Große wirkte.

Lehre

Cekada ist ein bekannter Verfechter der außerordentlichen Sedisvakanz, deshalb davon überzeugt, daß die vermeintlichen Päpste des „Zweiten Vatikanums“, keine legitimen Päpste waren und sind. Er hat einen beträchtlichen Teil seiner Zeit der Forschung und dem Schreiben gewidmet. TAN-Books veröffentlichte zwei seiner Arbeiten, die die Post-Vatikanum-II Liturgiereformen kritisieren. Das eine war ein Kommentar und neue Übersetzung der „Ottaviani Intervention“, ein Schlüsseldokument in der Geschichte der katholischen Tradition. Das andere namens „Die Probleme mit den Gebeten der Neuen Messe“ bespricht die systematische Auslassung bestimmter Lehren (Hölle, die Seele, Wunder, die wahre Kirche, usw.) im 1969er Meßbuch von „Paul VI.“. Hiervon wurden fast 15.000 Exemplare verkauft. Es ist aus dem Englischen in die Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Niederländisch übersetzt worden.

Cekada schrieb auch zwei Einführungsbroschüren für Neulinge über die traditionelle Messe, die durch die Kirche St. Gertrud die Große veröffentlicht wurden: „Willkommen in der traditionellen lateinischen Messe“ und „Traditionalisten, die Unfehlbarkeit und der Papst“.

Veröffentlichungen

Die Bibliografie von Cekada schließt apologetische, analytische und kontroverse Artikel zu einer Vielzahl von Themen ein: Die Irrtümer des „Zweiten Vatikanischen Konzils“, die nachkonziliaren „Päpste“, das Kirchenrecht, das Priesterseminar, der Fall Leonard Feeney, die Messe „Pauls VI.“, die liturgischen Veränderungen, die Gültigkeit der sakramentalen Riten nach dem Vatikanum II, Fragen der moralischen und pastoralen Theologie, die außerordentliche Sedisvakanz generell, der Fall Terri Schiavo, die „Priesterbruderschaft St. Pius X.“, Probleme der katholischen Tradition an den Hochschulen und das Problem der Rubriken.

2010 vollendete Cekada „Work of Human Hands: A Theological Critique of the Mass of Paul VI“ (Das Werk menschlicher Hände: Eine theologische Kritik der Messe Pauls VI.), das ein Buch von 468 Seiten Umfang ist, das durch die Philothea-Presse veröffentlicht wurde. Es ist eine systematische Studie über den Post-Vatikanum-II-Ritus der Messe, die behauptet, der neue Ritus zerstöre den Glauben der Katholiken, namentlich die Lehre vom Sühnopfer, vom Priestertum sowie von der Realpräsenz und erlaube bzw. schreibe erhebliche Respektlosigkeit vor.

Einmal monatlich reist Cekada während der Vorlesungszeiten nach Brooksville, Florida, wo er Kirchenrecht, Liturgie und Exegese am Priesterseminar Allerheiligste Dreifaltigkeit unterrichtet.

Bibliographie

  • Work of Human Hands: A Theological Critique of the Mass of Paul VI. Philothea-Presse. 2010

Aufsätze und Netzlinks

Verweise