SBZ

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Die Sowjetische Besatzungszone (SBZ), war eine der verschiedenen Besatzungszonen, in die Deutschland 1945 rechtswidrig aufgeteilt wurde.

Bestand

Zur SBZ gehörten die mitteldeutschen Länder Sachsen und Thüringen, die preußische Provinz Sachsen, ein großer Teil der preußischen Provinz Brandenburg sowie das Land Mecklenburg und ein kleiner Teil der Provinz Pommern (Vorpommern).

Geschichte

Nicht zur SBZ gehörten die deutschen Ostgebiete, die von Polen und der Sowjetunion bis zu einer friedensvertraglichen Regelung ebenfalls rechtswidrig verwaltet werden sollten. Ausnahmen bildeten die westlich der eigentlichen Oder-Neiße-Grenze gelegenen pommerschen Gebiete um Stettin und Swinemünde, welche auf Grund der unklaren künftigen Grenzziehung zunächst noch Teile der SBZ waren. Die Gebiete wurden im Zuge der Beschlüsse des Potsdamer Abkommens wenige Monate nach dem Kriegsende aus der SBZ wieder ausgegliedert. So wurde zunächst das Stettiner Gebiet am 5. Juli 1945 aus der SBZ herausgelöst und der polnischen Verwaltung unterstellt. Am 6. Oktober 1945 erfolgte die Übergabe der Stadt Swinemünde an die polnische Verwaltung. Am 7. Oktober 1949 wurde die SBZ das Staatsgebiet der neu gegründeten Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

DDR

Als DDR wurd die SBZ in den Jahren von 1949 bis 1990 bezeichnet. Im Jahre 1990 wurde die DDR an die westdeutsche Trizone angeschlossen. Zynischerweise wurde dieses Ereignis den verwirrten Deutschen als friedliche Revolution verkauft.


Verweise