Die Könige Spaniens

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Herrschaftszeit Dauer Name Haus Infos
1516-1556 Karl I.
1556-1598 Philipp II. der Vorsichtige
1598-1621 Philipp III. der Fromme
1621-1665 Philipp IV. der Große
1665-1700 Karl II. der Verhexte
1701-1703 Philipp V. von Anjou Der Enkel Ludwigs XIV. war der erste Bourbone auf dem Thron Spaniens.
1703-1713 Karl (III.) Im spanischen Erbfolgekrieg wurde der Erzherzog Karl, Sohn von Kaiser Leopold I. zum spanischen König proklamiert. Im Kriege stand vor allem Katalonien auf seiner Seite. Die Siege von Prinz Eugen, sowie die Eroberung Gibraltars durch die Engländer erlaubten Karl die Landung in Barcelona. Nachdem Karl im Jahre 1711 zum Kaiser wurde, löste sich die "Große Allianz" aus England, Generalstaaten, Kaiser und Reich auf. Im Friede von Utrecht (1713) erhielt das Erzhaus zwar die Spanischen Niederlande, mußte jedoch auf den spanischen Thron verzichten und anerkannte die Herrschaft der Bourbonen in Spanien.
1713-1746 Philipp V. von Anjou 1735: Das Königreich Neapel-Sizilien fällt an die spanischen Bourbonen zurück.
1746-1759 Ferdinand VI. Ferdinand verfolgte eine außenpolitische Neutralitätspolitik. 1748: Parma-Piazenza fällt an die spanischen Bourbonen zurück.
1759-1788 Karl III. Karl III. modernisierte Spanien, vertrieb die Jesuiten und wahrte den Kolonialbesitz.
1788-1808 Karl IV. Der aufgeklärte Absolutist verbündete sich wieder stärker mit der Kirche um den französischen Einflüssen standzuhalten. 1808: Napoleonische Invasion zwingt Karl zur Abdankung.
1808-1833 Ferdinand VII. Auch Ferdinand wurde von Napoleon verjagt, welcher versuchte, seinem Bruder Joseph den Thron zu verschaffen. Dieser Plan scheiterte am spanischen Volkswiderstand, der von England unterstützt wurde. Allerdings gewannen um 1815 die spanischen Kolonien bis auf Kuba und Puerto Rico ihre Unabhängigkeit. 1814 kehrte Ferdinand auf den Thron zurück, er schlug Revolution nieder, führte die Inquisition wieder ein und löst die Cortes auf. Im Jahre 1819 wurde Florida an die USA verkauft. Im Jahre 1820 brach ein Demokraten-Aufstand aus, der von französischen, dieses Mal königstreuen Truppen der hl. Allianz niedergeschlagen wure (10.000 Söhne des hl. Ludwig).
1833 Karl (V.) "Don Carlos“ Ferdinand hatte das salische Thronfolgegesetz annulliert um den Thron seiner minderjährigen Tochter Isabella zu sichern. Deshalb gab es nach dem Tode Ferdinands Streit um die Nachfolge zwischen Ferdinands Witwe Christine, die ihre Tochter begünstigen wollte und dem Bruder des verstorbenen Königs, Don Carlos, der von Rom unterstützt wurde. Es entbrannte der erste von drei Karlistenkriegen (1833-1840). Die unterlegenen Anhänger des Don Carlos, die "Karlisten“, spielten in den folgenden 100 Jahren eine bedeutende Rolle im spanischen Monarchismus.
1843-1868 Isabella II. Die als Dreizehnjährige zur Regierung gekommene Tochter Ferdinands VII. wurde zunächst von ihrer Mutter vertreten, die mit den Liberalen regierte, welche eine mehr und mehr kirchenfeindliche Politik forcieren. Es kam zu den ersten Morden an Priestern und Ordensleuten, zu der Aufhebung von Klöstern und Orden und so massiv antiklerikalen Maßnahmen, daß der Klerus begann, sich zu seinem eigenen Schutz auf die liberalen Prinzipien zu berufen.

Nachdem Isabella die Volljährigkeit erreichte, ging sie zu einer sehr kirchenfreundlichen Politik über. Sie wurde durch eine liberal inspirierte Militärrevolte gestürzt.
1845 Eine neue Verfassung festigt die Rechte der Krone.
1851 Ein Konkordat beendet die massiv kirchenfeindlichen Auseinandersetzungen in Spanien. Die Kirche legalisiert den Verlust des Großgrundbesitzes, im Gegenzug verzichtete der Staat auf Einmischung in innerkirchliche Einrichtungen.
1859-1865 Verschiedene Kriege in Lateinamerika

1871-1873 Amadeus I. von Aosta (Savoyen) Der Sohn des italienischen König Viktor Emanuel kam zum Zuge, nachdem der Erbprinz von Hohenzollern-Sigmaringen die spanische Krone abgelehnt hatte. Amadeus dankte nach zwei Jahren zugunsten der ersten Spanischen Republik ab, die vier Präsidenten in einem Jahr verschliß. Derweil führte Don Carlos, der Großneffe Ferdinands VII. den inzwischen dritten Karlistenkrieg (1872-1876) um die rechtmäßige Thronfolge in Spanien.
1874-1885 Alfons XII. Alfons, dem Sohn Isabellas (also ein Bourbone), gelang es Spanien wieder zu beruhigen. Wer sein Vater war, ist nicht zu ermitteln.
1876. Neue Verfassung mit konstitutioneller Monarchie und Zweikammersystem. Die Regierung alterniert gesetzlich geregelt zwischen Liberalen und Konservativen.
1886-1931. Alfons XIII. Der nachgeborene Sohn Alfons XII. mußte den Raub Kubas und Puerto Ricos durch die USA im spanisch-amerikanischen Krieg hinnehmen (Monroe-Doktrin). Auch die Philippinen gingen verloren. Im Jahre 1899 wurden die Karolinen und die Marianen an das Deutsche Reich unter Kaiser Wilhelm II. verkauft. Die Niederlagen Spaniens führte zum Aufkommen von tiefsinnigem Intellektualismus und zu gemeingefährlichem Anarchismus. Am 14. 4.1931 dankte der König ab und ging ins Ausland.
1975 Juan Carlos Juan Carlos, der Enkel von Alfons XIII. wurde von Franco auf den Thron gehievt. Er darf als typischer Bourbone gelten.
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Verweise