Die zehn Irrlehren des Marcel Lefebvre: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Ein Papst kann auch kirchliche Änderungen vornehmen, die mit dem katholischen Glauben unvereinbar sind.'''
 
'''Ein Papst kann auch kirchliche Änderungen vornehmen, die mit dem katholischen Glauben unvereinbar sind.'''
  
*''' Zitat Lefebvre''': "Man kann nicht tiefgreifende Veränderungen
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*''' Zitat Lefebvre''': "Man kann nicht tiefgreifende Veränderungen auf dem Gebiet der ''lex orandi'' vornehmen, ohne damit die ''Lex credendi'' zu verändern. Der neuen Messe entspricht ein neuer KAtechismus, ein neues Priestertum, neue Seminarien, neue Universitäten, eine charismatische, pfingstlerische Kirche, lauter Dinge, die der Rechtgläubigkeit und dem Lehramt aller Zeiten entgegengesetzt sind."<ref>ebenda</ref>
  
 
* '''Lehre der Kirche''':  
 
* '''Lehre der Kirche''':  

Version vom 16. September 2012, 10:40 Uhr

Erste Irrlehre

Die Kirche kann man auch dann als römisch-katholisch bezeichnen, wenn ein Papst in der Ausübung seines Amtes vom Glauben abweicht.

  • Zitat Lefebvre: "Wir hängen mit ganzem Herzen am katholischen Rom. Wir lehnen es hingegen ab, dem Rom der neo-modernistischen und neoprotestantischen Tendenz zu folgen, die klar im 2. vatikanischen Konzil zum Durchbruch kam."[1]
  • Lehre der Kirche: Die Kirche ist stets römisch-katholisch und lehrt stets rechtgläubig in Einheit mit dem Römischen Papst.

Zweite Irrlehre

Ein allgemeines Konzil, dessen Dekrete von einem Papst promulgiert werden, kann auch Reformen nach sich ziehen, die die Kirche zerstören.

  • Zitat Lefebvre: "All diese Reformen wirken weiter an der Zerstörung der Kirche, dem Ruin des Priestertums, an der Vernichtung des hl. Meßopfers und der Sakramente und in der Katechese, einem Unterricht, der schon etliche Male vom Lehramt der Kirche feierlich verurteilt worden ist."[2]
  • Lehre der Kirche: Man kann immer dann auf das allgemeine kirchliche Lehramt hören, wenn es versammelt auf einem Konzil oder verstreut über den Erdkreis in Einheit mit dem Papst Glaubens- und Sittenlehren vorlegt. Die von einem Papst promulgierten Konzilsbeschlüsse werden deshalb nie Reformen nach sich ziehen, die zur Zerstörung des Kirche beitragen.

Dritte Irrlehre

Ein Papst wird nicht davor bewahrt, von den Gläubigen zu verlangen, den Glauben aufzugeben oder zu schmälern.

  • Zitat Lefebvre: "Keine Autorität kann uns zwingen, unsern Glauben aufzugeben oder zu schmälern."[3]
  • Lehre der Kirche: Gott wird die Kirche durch den päpstlichen Jurisdiktionsprimat nie in die Irre führen lassen, weil er einen Papst davor bewahrt, von den Gläubigen zu verlangen, den Glauben aufzugebeb oder zu schmälern.

Vierte Irrlehre

Ein Papst kann in der Ausübung seines Amtes auch widersprüchliche Bestimmungen erlassen.

  • Zitat Lefebvre: "Wenn zwischen Worten und Taten des Papstes sich ein Widerspruch ergibt, dann wählen wir das, was immer gelehrt wurde, und wir stellen uns taub gegenüber den zertörerischen Neuerungen in der Kirche."[4]
  • Lehre der Kirche: Die Kirche wird den Glauben immer unverfälscht bewahren und weitergeben, weil ein Papst jederzeit unmittelbare Glaubensregel ist und deshalb seine Worte und Taten nie widersprüchlich sein werden.

Fünfte Irrlehre

Ein Papst kann auch kirchliche Änderungen vornehmen, die mit dem katholischen Glauben unvereinbar sind.

  • Zitat Lefebvre: "Man kann nicht tiefgreifende Veränderungen auf dem Gebiet der lex orandi vornehmen, ohne damit die Lex credendi zu verändern. Der neuen Messe entspricht ein neuer KAtechismus, ein neues Priestertum, neue Seminarien, neue Universitäten, eine charismatische, pfingstlerische Kirche, lauter Dinge, die der Rechtgläubigkeit und dem Lehramt aller Zeiten entgegengesetzt sind."[5]
  • Lehre der Kirche:


Sechste Irrlehre

Ein Papst kann auch Reformen durchführen, die vom Liberalismus und Modernismus ehrstammen und daher von der Häresie kommmen und zur Häresie führen.

Siebte Irrlehre

Ein Papst kann auch Reformen durchführen, die ein Katholik unbedingt ablehnen muß.

Achte Irrlehre

Einen Papst und den mit ihm in Einheit stehenden Bischöpfen kann man in bestimmten Situationen keinen größeren Dienst erweisen, als ihnen ungehorsam zu sein.

Neunte Irrlehre

Papst und Glied der Kirche kann auch ein Getaufter männlichen Geschlechts sein, der sich erst noch bekehren muß.

Zehnte Irrlehre

In bestimmten Situationen kann man auch dann in Einheit mit der Kirche stehen, wenn man einem Papst ungehorsam ist.



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