Dietrich von Minden

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  • * ca. 830
  • † 2. Februar 880 bei Ebstorf
  • 853-880


Dietrich war der dritte Bischof von Minden und ein Märtyrer.


Leben

Bischof Dietrich stand im Briefwechsel mit dem Magister Fuldensis und Geschichtsschreiber Rudolf von Fulda, einem Schüler des Rabanus Maurus. Im Jahr 865 nahm er an der Weihe des Benediktinermönchs St. Rimbert zum Erzbischof von Bremen, ebenso an der Weihe des Hildesheimer Doms, erbaut durch Bischof Altfrid im Jahr 872.

Auf seinem Erbgut gründete er 871 ein Kanonissenkloster in Wunstorf.

Schlacht bei Ebstorf

Dietrich starb im Jahr 880 zusammen mit Bischof Markward von Hildesheim, Brun von Sachsen, den elf Grafen Wigmann, Bardo, Bardo und Bardo, Thiotrich und Thiotrich, Gerrich, Liutolf, Folkward, Awan, Liuthar, sowie den 14 Beamten Bodo, Aderam, Alfuin, Addasta, Aida, Aida, Dudo, Wal, Halilf, Humildium, Adalwin, Werinhard, Thiotrich und Hilward in der Normannenschlacht 880, einer Schlacht der christlichen Sachsen bei Ebstorf gegen eingedrungene heidnische Normannen. Das Heer der Sachsen erlitt eine furchtbare Niederlage.

Teoderich soll im von ihm gegründeten Kloster Wunstorf bestattet sein. Die anderen Gefallenen seien auf dem Kampfplatz an drei verschiedenen Stellen bestattet und schon bald vom Volk verehrt worden, dann aber in Vergessenheit geraten sein, bis man ihre Gräber auf wundersame Weise wiederentdeckte. Graf Volrad von Danneberg errichtete daraufhin um 1150 das Kloster Ebstorf, in das man die Gebeine brachte.

Dietrich wird als Heiliger und Märtyrer verehrt. Sein Gedenktag ist sein Todestag, der 2. Februar.

Verweise