Dillingen/Donau

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Dillingen ist eine schwäbische Stadt an der Donau.

Lage

Dillingen liegt am Nordufer der Donau im Donauried.

Geschichte

Aus Wittislingen kommend, ließen sich die späteren Grafen von Dillingen im 10. Jh. im Donautal nieder, wobei deren Burg zum Zentrum von Dillingen wurde. Dillingen fiel 1258 als Schenkung an das Hochstift Augsburg. Dillingen war ab dem 15. Jh. bis zur Säkularisation 1803 Residenzstadt der Bischöfe von Augsburg. Die Fürstbischöfe von Augsburg förderten als Stadtherren das Wachstum der Stadt.

Kardinal Peter von Schaumberg baute die Dillinger Burg zum spätgotischen Burgschloss um und richtete in ihr die Regierung des Hochstifts ein. Kardinal Otto Truchseß von Waldburg gründete 1549/1551 die Universität Dillingen. Die Universität mit theologischem Schwerpunkt wurde 1563 den Jesuiten übergeben und erlangte als erste voll ausgeprägte Jesuiten-Universität auf dem Boden des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation überregionale Bedeutung.

In den Jahren 1802 und 1803 kam die Stadt zu Bayern. Die Universität wurde in ein Lyzeum zur Ausbildung katholischer Theologen umgewandelt, aus dem wiederum 1923 die „Philosophisch-Theologische Hochschule Dillingen“ entstand.

Verweise