Dresden

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Dresden ist eine Residenzstadt Obersachsens an der Elbe.


Geschichte

  • Meißen war ab 986 bis 1423 ein zentraler Ort innerhalb der Markgrafschaft Meißen.
  • Südöstlich von Dresden befand sich zu dieser Zeit die reichsunmittelbare Burggrafschaft Dohna.
  • 1206 wird Dresden erstmals in einer erhaltenen Urkunde genannt
  • 1350 wird das rechtselbisch gelegene Dresden (Altendresden), die heutige Innere Neustadt, als selbständige Ansiedlung „Antiqua Dressdin“ erstmals erwähnt.
  • 1485 für Jahrhunderte herzogliche Residenzstadt der sächsischen Herrscher und erfuhr mit der Erhebung des wettinischen Herrschaftsbesitzes zum Kurfürstentum und Königreich eine Aufwertung als politisches und kulturelles Zentrum.
  • Seit dem 29. März 1549 bildeten unter Kurfürst Moritz die rechts- und linkselbischen Teile der Stadt eine Einheit.


Durch den Übergang der kurfürstlichen Würde innerhalb des Hauses Wettin (Wittenberger Kapitulation) wurde die Stadt zur Hauptstadt des wichtigsten protestantischen Landes innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. In dieser Zeit wurden wichtige kulturelle Einrichtungen begründet, die bis in die Gegenwart die besondere Geltung der Stadt ausmachen. Die von Kurfürst August 1556 zunächst in unmittelbarer Nähe des Residenzschlosses errichtete Münzstätte Dresden wurde nach Schließung sämtlicher Landesmünzstätten einzige Münzstätte im Kurfürstentum.


Im Dreißigjährigen Krieg wurde Dresden nie geplündert oder zerstört, aber durch Pest und Hunger sowie die allgemeine wirtschaftliche Stagnation in seiner Entwicklung gestört. Die Geschichte seit dem Dreißigjährigen Krieg ist sehr wechselvoll: Zum einen entstanden die weltbekannten Bauwerke und Parkanlagen; auf der anderen Seite war die Stadt in fast alle großen europäischen Kriege verwickelt und wurde dabei mehrfach in Mitleidenschaft gezogen.


  • Unter Friedrich August I., genannt „August der Starke“, errang Dresden die kulturelle Bedeutung, die es bis in die Moderne hat.
  • Im Dezember 1745 wurde die Stadt im österreichischen Erbfolgekrieg zum ersten Mal durch Preußen erobert.
  • Erneut wurde es im Siebenjährigen Krieg 1756 durch Preußen erfolglos besetzt.
  • 1760 belagerte Preußen Dresden erfolglos und beschoß dabei die Innenstadt.
  • 1785 schrieb Friedrich Schiller für die Tafel der Freimaurerloge „Zu den drei Schwertern“ in Dresden das Gedicht An die Freude. Dieses Gedicht wurde von Ludwig van Beethoven für seine 9. Sinfonie vertont. Die Melodie des Themas dieser Vertonung ist die Hymne der Europäischen Union.
  • Frühjahr 1791 Pillnitzer Deklaration

Stadtteile

Zentrum

  1. Altstadt
  2. Blasewitz
  3. Friedrichstadt
  4. Gruna
  5. Johannstadt
  6. Striesen

Nord/Elbe

  1. Kaditz
  2. Mickten
  3. Neustadt
  4. Pieschen
  5. Trachau
  6. Trachenberge
  7. Übigau

Nord

  1. Hellerau
  2. Klotzsche
  3. Wilschdorf

Westen

  1. Briesnitz
  2. Dölzschen
  3. Gorbitz
  4. Kemnitz
  5. Kotta
  6. Leutewitz
  7. Löbtau
  8. Naußlitz
  9. Omsewitz
  10. Roßtal
  11. Stetzsch
  12. Wölfnitz

Süden

  1. Gittersee
  2. Gostritz
  3. Kaitz
  4. Klein-Pestitz
  5. Koschütz
  6. Leubnitz
  7. Mockritz
  8. Plauen
  9. Räcknitz
  10. Strehlen
  11. Zschertnitz

Südosten

  1. Dobritz
  2. Laubegast
  3. Leuben
  4. Lockwitz
  5. Luga (Groß/Klein)
  6. Meußlitz
  7. Nickern
  8. Reick
  9. Prohlis
  10. Seidnitz
  11. Sporbitz
  12. Tolkewitz
  13. Zschachwitz (Groß/Klein)
  14. Zschieren

Osten

  1. Bühlau
  2. Hosterwitz
  3. Pappritz
  4. Pillnitz
  5. Poyritz (Ober-/Nieder)
  6. Rochwitz
  7. Söbrigen
  8. Wachwitz
  9. Weißer Hirsch

Verweise