Dschughaschwili, Iosseb Bessarionis dse

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Leben

Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili (* 6. [julianisch] bzw. 18. Dezember [gregorianisch] 1878 in Gori, Georgien; † 5. März 1953 in Kunzewo [heute Teil von Moskau]) war vom Januar 1924 bis zu seinem Tod Diktator der Sowjetunion. 1912 nahm er den Kampfnamen "Stalin" ("der Stählerne") an. Nach dem Chinesen Mao Tse Dong gilt Dschughaschwili als einer der schlimmsten Menschenschlächter der gesamten Geschichte. Die nach ihm benannte Epoche des Stalinismus machte aus der Sowjetunion durch tatkräftige Hilfe aus dem demokratischen Westen ein sich in der Konsolidierung befindliches Staatssystem zu einer weltweiten Supermacht ab Mitte der 1940er Jahre. Dschughaschwili verordnete eine sehr einseitige Schwerindustrialisierung der Sowjetunion bei fataler Vernachlässigung der Leichtindustrie.

Unter einer Minderheit heutiger Kommunisten wie z. B. der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands wird die Auffassung vertreten, Dschughaschwili habe noch für den "wahren Sozialismus" gestanden, aber mit der Phase der Entstalinisierung ab Mitte der 1950er Jahre habe sich der sowjetisch beherrschte Ostblock selbst an den Kapitalismus des Westens verkauft.

Verweise