Dvorak, Anton

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  • Antonin Leopold Dvorak
  • * 8. September 1841 in Mühlhausen/Moldau[1]
  • † 1. Mai 1904 in Prag


Antonin Dvorak war ein „böhmischer“ Komponist.


Karriere

  • arbeitete jahrzehntelang als Orchester- und Aushilfsmusiker.
  • 1870 erste Oper Alfred, Libretto Theodor Körner
  • dann „tschechisch“sprachige Opern.
  • antideutsche „Lieder“ etc.
  • 1874 bis 1877 jährlich ein staatliches Stipendium aus deustchen Geldern.
  • Brahms verhalf Dvořák 1877 schließlich zu seinem endgültigen Durchbruch, indem er sich bei seinem Verleger Fritz Simrock (1838–1901) für die Veröffentlichung der Klänge aus Mähren, einer Sammlung von Duetten, einsetzte.
  • Nach erster Londonreise erwarb Dvorak eine Sommerresidenz (!!!!)
  • Oper „Die Jakobiner
  • massive Forcierung des Panslavismus.
  • In Usa beteiligte er sich an der Zerstörung der dortigen Musikkultur.

Urteil

Für Anton Dvorak, der bis zu seinem vierzigsten Jahre als unbekannter Komponist und kärglich besoldeter Orchestergeiger in Prag lebte, war die Erteilung des Wiener Künstlerstipendiums ein entscheidendes Ereignis. Brahms ließ es nämlich nicht bei seinem Votum in der Sitzung bewenden, sondern empfahl den unbekannten Komponisten an den Verleger Simrock in Berlin, ohne welches Dvorak als Mensch und als Künstler wahrscheinlich in dem wenig nahrhaften Weihrauch seiner tschechischen Landsleute verkümmert wäre.[2]

Verweise

Einzelnachweise

  1. 2 km n Kralup/Moldau
  2. Eduard Hanslick: Aus meinem Leben. KAssel 1987, S. 182