Ebeleben

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Ebeleben ist eine Landstadt im türingischen Kyffhäuserkreis.


Lage

Ebeleben liegt in Nordthüringen und ist von der Hainleite, vom Dün und von den Heilinger Höhen umgeben.

Geschichte

Die Gründung des Ortes durch Angeln und Warnen wird für die Zeit zwischen dem 4. und dem 6. Jahrhundert angenommen. Ebeleben selbst wird erstmals 1198 urkundlich erwähnt. Im westlichen Teil der Stadtmitte gab es eine Burg. Ministerialen vom Türinger Landgrafen waren die Herren von Ebeleben. 1198 wurde ein Ritter von Ebeleben erwähnt.

Später gehörte Ebeleben den Grafen von Schwarzburg. 1372 wurde das Lehen geteilt. Lehnsherren waren nun die Grafen von Schwarzburg und der Landgraf von Thüringen. Im Jahr 1544 wurde in Ebeleben die Pseudo-Reformation durch Ritter Hans von Ebeleben eingeführt.

1651 starb das Geschlecht aus. Das Schloß Ebeleben wurde von den Schwarzburgern ausgebaut und diente zwischen 1651 und 1681 als Residenz. 1774 verfüllten sie die Nordwestecke des Wallgrabens, um einen französischen Park einzurichten.

1928 bekam der Ort Ebeleben das Stadtrecht verliehen. 1932 bis 1934 wurde die Kirche St. Bartholomäus renoviert.

Verweise