Elisabet von Thüringen

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Leben

Die ungarische Königstochter wurde Gemahlin des Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen. Ihr kurzes Leben war von unermüdlicher Nächstenliebe gerade zu den Ärmsten geprägt. Als ihr Gatte im Jahre 1227 auf dem Kreuzzug fiel, wurde sie vom Thüringer Adel beraubt und ins Elend gestoßen. Elisabet starb im Jahre 1231 vierundzwanzigjährig und wurde bereits drei Jahre später heilig gesprochen. Ihre Gebeine wurden in geziemender Weise in der in Marburg eigens erbauten St. Elisabet-Kirche beigesetzt. Leider wurden sie aber ein Opfer des "Reformators“ Philipp von Hessen. Glücklicherweise konnte der Schädel ihres Hauptes gerettet werden. Er ist in der Elisabetinen-Kirche in Wien.

Verweise