Ellwangen (Fpr.): Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 17. Juli 2013, 19:54 Uhr


Die Fürstpropstei Ellwangen war ein von 1460 bis zur Säkularisation im Jahre 1802 eigenständiges Fürstentum, das in den jeweiligen Fürstpröpsten zugleich weltliche und geistliche Macht vereinte.

Gebiet

Um 1800 wohnten etwa 20.000 Menschen im Territorium der Fürstpropstei, das etwa 500 qkm umfaßte. Es bestand aus den Ämtern Ellwangen, Tannenburg und Kochenburg, Rötlen, Wasseralfingen und Heuchlingen.

Geschichte

Die Fürstpropstei Ellwangen wurde im Jahr 764 als Benediktinerkloster gegründet. 1460 wurde die Abtei in ein weltliches Chorherrenstift umgewandelt. Dem Stiftskapitel gehörten zwölf adlige Kanoniker und zehn Chorvikare an. Der Fürstpropst besaß im Reichstag eine Virilstimme und vergab die städtischen Ämter in Ellwangen jeweils für ein Jahr gegen eine Gebühr.

1802 wurde die Fürstpropstei von Württemberg geraubt.

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