Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz

Aus Monarchieliga
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  • BWV 136
  • BC A 111


Text des Werks

Chorus: Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz

Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz, prüfe mich und erfahre, wie ichs meine!

Rezitativ: Ach, daß der Fluch, so dort die Erde schlägt

Ach, daß der Fluch, so dort die Erde schlägt,
auch derer Menschen Herz getroffen!
Wer kann auf gute Früchte hoffen,
da dieser Fluch bis in die Seele dringet,
so daß sie Sündendornen bringet
und Lasterdisteln trägt.
Doch wollen sich oftmals die Kinder der Höllen
in Engel des Lichtes verstellen.
Man soll bei dem verderbten Wesen
von diesen Dornen Trauben lesen.
Ein Wolf will sich mit reiner Wolle decken,
doch bricht ein Tag herein,
der wird, ihr Heuchler, euch ein Schrecken,
ja unerträglich sein.

Arie: Es kömmmt ein Tag, so das Verborgne richtet

Es kömmmt ein Tag, so das Verborgne richtet,
vor dem die Heuchelei erzittern mag.

Denn seines Eifers Grimm vernichtet,
was Heuchelei und List erdichtet.

Rezitativ: Die Himmel selber sind nicht rein

Die Himmel selber sind nicht rein,[1]
wie soll es nun ein Mensch vor diesem Richter sein?
Doch wer durch Jesu Blut gereinigt,
im Glauben sich mit ihm vereinigt,
weiß, daß er ihm kein hartes Urteil spricht.
Kränkt ihn die Sünde noch,
der Mangel seiner Werke,
er hat in Christo doch
Gerechtigkeit und Stärke.

Arie (Duett): Uns treffen zwar der Sünden Flecken

Uns treffen zwar der Sünden Flecken,
so Adams Fall auf uns gebracht,
allein, wer sich zu Jesu Wunden,
dem großen Strom voll Blut gefunden,
wird dadurch wieder rein gemacht.

Choral: Dein Blut der edle Saft

Dein Blut, der edle Saft,
hat solche Stärk und Kraft,
daß auch ein Tröpflein kleine
die ganze Welt kann reine,
ja, gar aus Teufels Rachen
frei, los und ledig machen.


Verweise



Einzelnachweise

  1. Hiob 15, 15