Erich I. von Pommern

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  • Erik von Pommern; Bogislaw
  • * um 1382 in Rügenwalde, Pommern-Stolp
  • † 1459 ebenda


Erich I. war Herzog von Pommern, zudem von 1412 bis 1439 alleiniger König der Kalmarer Union.


Leben und Herrschaft

Seine Eltern waren Herzog Wartislaw VII. von Pommern und seine Frau Maria, Tochter des Herzogs Heinrich III. von Mecklenburg.

Erik führte den Öresund-Zoll ein, der den Konflikt mit der Hanse verschärfte und in abgewandelter Form bis 1857 existierte. Um den Sundzoll von den Schiffen zu erheben hatte er in Helsingoer die Festung Krogen, das spätere Schloß Kronborg, errichtet.

Am Öresund gründete er auch die Stadt Landskrona und er machte Kopenhagen zur Residenzstadt des Königs. In Malmö errichtete er außerdem die Festung Malmöhus, und Malmö trägt seit Eriks Zeit den pommerschen Greif im Wappen.

Der für Dänemark nachteilige Frieden von Vordingborg von 1435 machte ihn – verbunden mit dem Engelbrekt-Aufstand in Schweden – für den Reichsrat angreifbar.

1439 wurde Erik zunächst vom dänischen, dann auch von den übrigen Reichsräten abgesetzt, nachdem er sich nach Gotland zurückgezogen hatte. In Dänemark folgte ihm sein Neffe Christoph III., Sohn seiner Schwester Katarina (1390–1426), nach.

Als 1448 der schwedische Reichsverweser dort als Karl VIII. zum König gewählt wurde und Gotland angriff, ging Erik zurück nach Rügenwalde in Pommern. Nach dem Tod seines Vetters Bogislaw IX. 1446 übernahm er dessen Herzogtum Pommern-Stolp. Erich von Pommern starb 1459 und wurde in der Stadtpfarrkirche zu Rügenwalde/Pommern begraben.

Herrschaft in Skandinavien

Erik war Großneffe und Erbe der dänisch-norwegischen Regentin Margarete I., deren Favorit für die Nachfolge er war. Er wurde bereits Jugendlicher 1397 in Kalmar in Schweden gekrönt und war:

Ehe

  • Philippa (1394 – 1430), Tochter Heinrichs IV. von England.|

Verweise