Erstes Konzil von Konstantinopel

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Das Erste Konzil von Konstantinopel fand im Mai und Juni 381 statt.


Tagung

Den Vorsitz der Versammlung hatte zunächst Bischof Meletius von Antiochia, später nach dem Tod von Meletius der Kirchenlehrer Gregor von Nazianz. Am Konzil nahmen etwa 150 Bischöfe teil.

Inhaltlich ging es bei diesem Konzil erneut um die Irrlehre des Arius sowie um die Frage der Stellung des Heiligen Geistes. Beim ersten Konzil von Nizäa hieß es Symbol lediglich "Wir glauben den Heiligen Geist".

Beim Ersten Konzil von Konstantinopel wurde erweitert: "Den Herrn und Lebensspender, der aus dem Vater hervorgeht, der mit dem Vater und Sohn zugleich angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten." Mit dieser Ergänzung wird die Gottheit des Heiligen Geistes definiert.

Auf dem Konzil wurde weiterhin beschlossen, den Bischofssitz von Konstantinopel aufzuwerten. In dem Beschluß hieß es wörtlich: "Der Bischof von Konstantinopel soll den Ehrenprimat nach dem Bischof von Rom haben, denn diese Stadt ist das Neue Rom".

Papst Damasus I. nahm nicht am Konzil teil.

Verweise