FSSPX

Aus Monarchieliga
Wechseln zu: Navigation, Suche


Die Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X. (FSSPX) ist eine pseudo-tradtionalistische, häretisch-schismatische Priesterbruderschaft, die von „Erzbischof“ Lefebvre gegründet wurde.

Gründung

Die FSSPX wurde 1970 von „Erzbischof Marcel Lefebvre“ gegründet, vorgeblich um an Riten und Lehren der Kirche festzuhalten. Diese Gründung war nicht kanonisch, sondern von Anfang an illegal, d.h. schismatisch. Der Pseudo-Status wurde der FSSPX 1975 entzogen. 1988 führte die FSSPX illegale und unwirksame „Bischfsweihen“ durch.

Irrtümer der FSSPX

Die FSSPX lehrtfogende schweren Irrtümer:

  1. die Kirche kann Schlechtes anordnen und weltweit durchsetzen,
  2. der Papst kann (in Gemeinschaft mit dem Episkopat) irren,
  3. man darf Widerstand gegen den Papst üben.

Alle drei Positionen sind als häretisch und unvereinbar mit dem katholischen Glauben zu verwerfen. Es ist deshalb streng verboten, die Meßzentren der FSSPX aufzusuchen oder die Messen dort zu besuchen.

Kirche ordnet Schlechtes an

Die Ansicht, daß die hl. Kirche schlechtes gebieten könne, ist auf dem Konzil von Trient (1545-1563) ausdrücklich verurteilt worden. Dort heißt es:

„Jeder, der sage, daß Zeremonien, Kleidung und die äußeren Zeichen, welche die Kirche für die Zelebration der Messe vorschreibt, der Frömmigkeit schaden statt dienen, sei ausgeschlossen.“

Gegen diese Aussage erkläre die Piusbruderschaft ausdrücklich, daß die Neue Messe schlecht sei und den katholischen Glauben zerstöre. Gleichzeitig anerkennt die Piusbruderschaft die Päpste seit dem Konzil als echte Nachfolger Petri. Damit lehre sie implizit, daß der Papst und die Kirche etwas Schlechtes verordnen könne. Das ist falsch und durch und durch verdorben.

Fehlbarer Papst

Die FSSPX lehrt ferner, daß der Papst in Verbindung mit den Bischöfen fehlen könne. Infolgedessen liege es am einzelnen Gläubigen zu entscheiden, welche Lehre wahr und welche falsch sei. Doch mit dieser Ansicht widerspreche die Piusbruderschaft der feierlichen Verkündigung über die Unfehlbarkeit der Kirche des Vatikanischen Konzils.

Dort werde definiert, daß eine vom Papst in Gemeinschaft mit den Bischöfen verkündete Lehre durch die Verheißungen Christi vor Irrtum bewahrt bleibe. Die Piusbruderschaft anerkennt einen Widerspruch zwischen dem „Zweiten Vatikanischen Konzil“ und der traditionellen Kirchenlehre. Das führt jedoch zum unausweichlichen Schluß, daß das Zweite Vatikanum nicht von wahren Bischöfen und von einem wahren Papst stammem kann.

Widerstandsrecht

Der dritte Irrtum der Piusbruderschaft besteht in der Auffassung, daß man sich dem Papst widersetzen dürfe. Das könne ein echter Katholik niemals tun, da ein wahrer Nachfolger Petri die universelle Jurisdiktionsgewalt besitze. Schon Papst Bonifaz VIII. habe im Jahr 1302 in seiner berühmten Bulle Unam Sanctam erklärt, daß es für das Seelenheil notwendig sei, sich dem Papst unterzuordnen. Die Piusbruderschaft hingegen bestreitet hartnäckig die Lehre von der Unterordnung unter den Papst.

Verweise