Falkenstein (Gf.)

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Die Grafschaft Falkenstein ist in der Pfalz.


Lage

Die Reichsburg Falkenstein liegt nordöstlich von Kaiserslautern unmittelbar am Donnersberg, der höchsten Erhebung des Nordpfälzer Berglands.

Geschichte

Die Grafschaft Falkenstein war nach der Reichsburg Falkenstein in der Pfalz benannt, die schon im frühen 12. Jahrhundert erbaut worden war. Sie kam an die Herren von Bolanden, deren Seitenlinie 1398 zu Grafen ernannt worden waren. Diese Linie starb aber schon 1418 aus, und über die Schwester des letzten Grafen kam sie an die Grafen von Virneburg.

1456 wurde die Burg an Wirich IV von Daun-Oberstein verkauft, die Lehnsrechte gab Kaiser Friedrich III. an Lothringen. Nach komplizierten Erbstreitigkeiten am Ende des 16. Jahrhundert gelangte die Burg an die finnische Grafen Lewenhaupt zu Raasepori und von Manderscheid-Kail.

1667 kam sie an Lothringen. Mit der Heirat des Herzogs Franz Stephan mit Maria Teresia von Österreich im Jahre 1731 kam die Grafschaft an die Habsburger.

Kaiser Maximilian I. erhob die Herrschaft Falkenstein im Jahr 1518 zur Grafschaft, worauf sich Wirich von Daun und seine Nachkommen die "Herren zu Daun-Falkenstein" nannten. Wilhelm Wirich von Daun-Falkenstein verkaufte die Grafschaft Falkenstein 1667 an Herzog Karl IV. von Lothringen. Mit der Heirat des Herzogs Franz Stephan mit Maria Teresia von Österreich im Jahre 1736 fiel die Grafschaft an Habsburg und gehörte seit 1782 als Oberamt Winnweiler zum Reichsteil Vorderösterreich.

1796 gehörte die Grafschaft Falkenstein-Dhaun über Österreich zum Oberrheinischen Reichskreis.

Trivia

Kaiser Josef II. bediente sich grundsätzlich des Titels eines „Grafen von Falkenstein“, wenn er inkognito reiste.

Verweise