Farnstädt

Aus Monarchieliga
Wechseln zu: Navigation, Suche


Farnstädt war ein Königshof.


Lage

Farnstädt war auf dem Gebiet der heutigen Ortschaft Farnstädt etwa zehn Kilometer nördlich von Querfurt.

Geschichte

Farnistat erscheint zweimal im Hersfelder Zehntverzeichnis und ist Mitte des 12. Jh. neben Eisleben und anderen unter den Höfen „que pertinent ad mensam regis Romani“ im sogenannten Tafelgüter-Verzeichnis des römischen Königs als „Warenstada“ genannt. 1144 schenkte König Konrad III. dem zeitweilig nahe Farnstädt verlegten Kloster Paulinzella ein Königshufe „in dem kunigesholte“ (Königs-, Kirchen-, Kilianshagen). 1179 übergab Kaiser Friedrich I. Barbarossa dem Kloster Kaltenborn vier Pfund Pfennige tauschweise in dem zur „curtis“ Allstedt gehörigen Dorf Farnstädt.

Weitere Reichsgüter sind im Laufe der Zeit zersplittert und entfremdet worden. Wesentliche Teile gelangten in den Besitz der Ritter „de Hallis“ , die durchweg als Vasallen der Edlen von Schraplau erscheinen.

Im 18. Jh. war Farnstädt Besitz der Familie von Geusau, deren Epitaphien in der Kirche „St. Johannes Evangelist und Paulus“ zu Ober-Farnstädt erhalten sind.


Verweise