Franz I. Stefan

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  • * 8. Dezember 1708 in Nanzig
  • † 18. August 1765 in Innsbruck
  • 1745 - 1765


Franz I. Stefan war der Gatte von Maria Teresia. Er war Freimaurer, und somit kein König.


Pro Deo et Imperio


Leben

Sein Wahlspruch "Pro Deo et imperio" steht auch über unserer täglichen Arbeit. Der Herzog von Lothringen und Sohn einer Erzherzogin heiratete seine Spielgefährtin Maria Teresia, die Tochter Karls VI. An den Regierungsgeschäften beteiligte er sich allerdings Zeit ihres Lebens tatkräftig und sachkundig.

Herrschaft

Franz war nicht nur ein tüchtiger Regent, sondern auch ein hervorragender Wirtschafter, der mehr als einmal die öffentlichen Kassen aus seinem Privatvermögen sanierte. In seine Regierungszeit fällt der endgültige Verlust Schlesiens für Österreich, trotz überragender militärischer Erfolge im Siebenjährigen Krieg. Nach der Schlacht bei Kunersdorf am 12.08.1759 war der reichsfeindliche Preußenstaat "fällig", warum es nicht zu seiner Bestrafung kam, ist ein ungelöstes Rätsel der Weltgeschichte.

Wahl

Auch diese Wahl fand während des Österreichischen Erbfolgekrieges statt. Kaiser Karl VII. war am 20. Januar 1745 gestorben. Die Kaiserkrone kam wieder in Habsburger Hände; der Pfalzgraf bei Rhein und der Kurfürst von Brandenburg, die im Krieg Österreichs Gegner waren, nahmen nicht an der Wahl teil.

  1. Johann Friedrich Karl von Ostein, Kurfürst und Erzbischof von Mainz
  2. Franz Georg von Schönborn-Buchheim, Kurfürst und Erzbischof von Trier
  3. Clemens August I. von Bayern, Kurfürst und Erzbischof von Köln
  4. Maria Teresia, Königin von Böhmen, ebenso von Ungarn
  5. Maximilian III. Joseph, Kurfürst von Bayern
  6. August III., Kurfürst von Sachsen, auch König von Polen
  7. Friedrich II., König in Preußen
  8. Karl Theodor, Pfalzgraf bei Rhein
  9. Georg II., Kurfürst von Hannover, auch König von Großbritannien

Ehe

Freimaurer

Im Jahre 1731 wurde Franz in die Freimaurerei aufgenommen. Er erhielt in Norfolk den Meistergrad. Als Freimaurer war er aus der Kirche ausgeschlossen und hat somit weder Deutscher König noch Mitglied eines Herrscherhauses werden können.

Verweise