Freimaurerei

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Definition

Die Freimaurerei ist eine Pseudo-Religion mit vorgeblich humanistischer, tatsächlich aber Satanismus|satanistischer]] Weltanschauung.

Revolutionen

Viele politische Umstürze der Neuzeit gehen auf die Ideologie der Freimaurerei zurück und wurden von ihren Mitgliedern geprägt, so z. B. Simón Bolívar in Süd- und Zentralamerika, Francisco de Miranda in Venezuela, Giuseppe Mazzini und Giuseppe Garibaldi in Italien, Lajos Kossuth und Béla Kohn alias Kun in Ungarn, Mustafa Kemal Pascha alias Atatürk in der Türkei, José Rizal auf den Philippinen, Honoré Gabriel Victor de Riqueti, Marquis de Mirabeau, Maximilien de Robespierre, Georges Danton in Frankreich. Liberalismus wie auch Bolschewismus sind Ideen der Freimaurerei. Papst Pius XII. nannte die Freimaurerei die geistige Mutter aller glaubensfeindlichen und antikirchlichen Geistesströmungen der neueren Zeit. In der Tat ist die Freimaurerei die geistige Pest der Neuzeit.

Programm

Das Programm der Freimaurerei ist die „Neue Weltordnung“ als Ideal einer weltweiten Sklaverei. Das die Bruderschaft verbindende Geheimnis ist ein überliefertes Ritual, in das ihre „Lehrlinge“ schrittweise eingeführt werden. Die Teilnahme an diesem Ritual ist die eigentlich verbindende Praxis, die eine Art hermetisch-magisches Imitat der christlichen Liturgie darstellt. Vom Standpunkt der Bruderschaft können ihre Mitglieder öffentlich durchaus entgegengesetzte weltanschauliche oder religiöse Positionen vertreten. Der allgemeine Humanitäts- und Toleranzgedanke wird mit der arkandisziplinären Verbundenheit der Brüder untereinander selbst voll identifiziert, stellt also keine Konfession dar, sondern dient als Manöver zur Verschleierung ihrer Ziele.

Die in diesem Sinne interpretierte Idee der „Menschenrechte“ sowie „Toleranz“ zählen zu den höchsten Prinzipien, mit denen durch die Ausbreitung der Freimaurerei in den Eliten „der Tempel der Menschheit“ erbaut werden soll. Anders als die Weltpolitik der Nachkriegszeit seit 1945 ordnet die Freimaurerei die „Menschenrechte“ also nicht der Rechtssphäre zu, sondern ihrem eigenen ideologischen Überbau. Ein praktizierender Freimaurer ist außerstande, den Anspruch der katholischen Kirche, verbindliche Aussagen zur Glaubens- und Sittenlehre zu treffen, mit seiner Zugehörigkeit zur Bruderschaft zu vereinbaren. Die dortigen Pflichten müssen stets Vorrang vor jeder verbindlichen Religiosität genießen. Eine derart auf private Haltungen reduzierte Religiosität, gleich welcher Konfession, ist dem Freimaurer aber jederzeit zugebilligt.

Ziele der Freimaurerei

Das Ziel der Freimaurerei besteht in einer einheitlichen Regierung der Welt und will Gegenentwurf zur katholischen Kirche sein. Es soll einen weltweiten Super-Staat geben, indem man die Nationalstaaten und die Kirche mittels eines „Marschs durch die Institutionen“ infiltriert. Alle Machtbereiche, die politischen, die wirtschaftlichen und kulturellen sind hiervon betroffen. Voraussetzung für eine Weltherrschaft ist ein Synkretismus, der sich in der Praxis als Ökumenismus zeigt. So sagen sie: „Wir Freimaurer der Tradition gestatten uns das Wort eines berühmten Staatsmannes zu verdeutlichen und zu akzentuieren, indem wir es den Umständen angleichen: Katholiken, Orthodoxe, Protestanten, Muselmanen, Hinduisten, Buddhisten, Freidenker und gläubige Denker sind bei uns nur Vornamen. Unser Familienname ist Freimaurerei.“ Jeder Religiöse werde seelisch zu einem „Teilchen Gottes“.

Diese Weltherrschaft soll u. a. durch die Vergötzung des Geldes geschehen. Sie wird bildlich z. B. im Ein-US-Dollar-Schein mit der Aufschrift „Novus ordo seclorum“ (richtig: saeculorum) dargestellt. In der Mitte steht „In God we trust“[1], links daneben die Pyramide der Illuminaten mit dem freimaurerischen allsehenden Auge Satans. Die Argentinische Bischofskonferenz erklärt:

„Um ihre Ziele zu erreichen, bedient sich die Freimaurerei der Hochfinanz, der hohen Politik und der Weltpresse. Die Freimaurer betreiben ihre Ziele mit geheimen subversiven Mitteln.“ Es soll ein weltweites finanzielles Kontrollsystem geben, das fähig ist, das politische System eines jeden Landes und alle Wirtschaft zu beherrschen. Da das Vordringen der Freimaurerei von islamischen Gelehrten strikt abgelehnt wird, kommen manche Situationen wie gerufen für die Logenbrüder, in mohammedanisch geprägten Ländern „notwendigerweise“ die Demokratie einführen zu müssen, die ihre Daseinsberechtigung ermöglicht und garantiert.

In der ganzen Welt soll eine Art universaler „Bruderkette“, eine umfassende Vernetzung entstehen. Der „Bau“ oder „Tempel“ der Freimaurerei soll „von Osten nach Westen, von Süden nach Norden und vom Mittelpunkt der Erde bis zu den Sternen"[2] sich erstrecken.“ Solche Pläne sind selbstverständlich nur als größenwahnsinnig zu begreifen und kaum jemals in die Realität zu überführen, zumal das falsche Menschen- und Gottesbild einer Verwirklichung unübersteigbare Grenzen setzt.

Logen

Im Jahr 1717 entstand in London aus vier Logen die „Groß-Loge von London und Westminster“ als erste weltanschaulich neutrale Großloge mit einem Großmeister an der Spitze. Das 1723 von dem Prediger der schottischen Presbyterianer James Anderson verfaßte „Book of Constitutions“ stellt noch heute die Grundlage und das geistige Band der Freimaurer dar. In einem Kapitel, das mit „Die Alten Pflichten“ übersetzt wird, ist es den Logenbrüdern ausdrücklich verboten, über das Leben in den Logen zu berichten:

„Ihr sollt in Reden und Betragen vorsichtig sein, daß auch der scharfsinnigste Fremde nicht zu entdecken vermöge, was nicht geeignet ist, ihm eröffnet zu werden. Zuweilen müsst Ihr auch ein Gespräch ablenken und es klüglich zur Ehre der Ehrwürdigen Bruderschaft leiten.“

Der Gründungstag ist der 24. Juni 1717, der als offizieller Geburtstag der Freimaurerei allgemein anerkannt wird, da Johannes der Täufer Schutzpatron der mittelalterlichen Werkbruderschaften war. Von daher sind auch die Bezeichnungen „Johannis-Freimaurerei“ und „Johannis-Logen“ zu verstehen. Auf ihren drei Graden bauen alle später entstandenen Hochgrad-Systeme auf.

Weltanschauung

Die Weltanschauung der Freimaurer ist nach außen hin nicht verbindlich festgelegt. Es überwiegt eine humanistische und ethizistische Tendenz. Die textlich festgelegten Ritualbücher mit ihren Worten und Symbolhandlungen bieten einen Vorstellungsrahmen, den der einzelne Freimaurer mit seiner persönlichen Auffassung ausfüllen könne. Eine gemeinsame Ideologie ist in diesem Kontext nicht festzustellen.

Wenn Nicht-Freimaurer das Wort „Humanität“ aussprechen hören, denken sie an Menschenfreundlichkeit und Wohltätigkeit im weitesten Sinne oder an sonstige Eigenschaften und Tugenden, die edle Menschen zieren und den Umgang mit ihnen angenehm machen. Im freimaurerischen Sprachgebrauch bedeutet „Humanität“ aber vor allem das Rein-Menschliche, d. h. das Menschliche, das von allem Über-Menschlichem und Göttlichem losgelöst ist, mit anderen Worten: Autonomes, d. h. ausschließlich auf sich selbst gestelltes, von aller höheren übernatürlichen Gewalt und Norm unabhängiges Menschenwerk.

Der Relativismus wird im „Internationalen Freimaurerlexikon“ wie folgt beschrieben: „Relativismus ist die erkenntnistheoretische Lehre, derzufolge alle Erkenntnis nur relativ, nur in bestimmter Beziehung, nur für einen bestimmten Standpunkt gültig ist, nicht aber im absoluten Sinne, daß alles Erkennen im Subjekt verankert liegt. In ethischer Hinsicht bezweifelt der Relativismus nur die absolute Gültigkeit der konkreten sittlichen Normen, nicht aber die Prinzipien des Sittlichen an sich. Im Altertum brachte den Standpunkt des Relativismus am besten der ‚Homo Mensura‘-Satz des Protagoras zum Ausdruck: ,Der Mensch ist der Maßstab aller Dinge.‘ ...

Aus dem Relativismus läßt sich der Standpunkt der Freimaurerei zu den Problemen der Welt und der Menschheit ableiten. In ihrer Symbolik und in ihren Ritualen tritt die relativistische Einstellung klar zutage.

Die Freimaurerei ist von der Bedingtheit aller Wahrheiten durchdrungen ... Die Freimaurerei ist eine der Bewegungen, die vom Ausgang des Mittelalters an als Reaktion gegen die Unbedingtheit der Kirchenlehre und des politischen Absolutismus, als Reaktion gegen den Fanatismus jeder Art entstanden sind ... Auf religiösem Gebiet führten diese Strömungen zum Protestantismus, auf politischem Gebiet zur Demokratie.“

Aus dem Wahrheitsbegriff leitet sich auch die spezifische Toleranzidee der Freimaurerei ab. Der Katholik versteht unter Toleranz die den Mitmenschen gegenüber geschuldete Duldsamkeit. Bei den Freimaurern jedoch herrscht scheinbar die Toleranz gegenüber Ideen, wie gegensätzlich zueinander sie auch sein mögen. In Wahrheit jedoch ist die Freimaurerei nur scheinbar gegenüber Ideen tolerant, die sich mit ihrer Lehre nicht decken. Sie ist gegen alle ihr fremden Ideen feindlich und läßt sie nicht nur nicht in der Loge zur Geltung kommen, sondern sie versucht darüber hinaus mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, diese Ideen auch im gesellschaftlichen Leben nicht zur Wirkung kommen zu lassen. Man muß also sorgfältig unterscheiden tatsächlicher und geheuchelter Toleranz.

Pseudo-Religion

Die Freimaurer verneinen, daß ihr Bund eine Religion sei. Sie sehen sich als Kinder der Aufklärung, die kein „Vorurteil“ von Religion brauche. In der Loge verehren sie den „Baumeister aller Welten“ (ABAW), haben eine Theologie und Rituale[3], die das Christentum verdrängen sollen.

Der religiöse Disput ist innerhalb der Loge streng untersagt. In den „Alten Pflichten“ von 1723 heißt es unter 1.: „Der Maurer ist als Maurer verpflichtet, dem ,Sittengesetz‘ zu gehorchen; und wenn er die Kunst recht versteht, wird er weder ein engstirniger Gottesleugner noch ein bindungsloser Freigeist sein.“

Masonistische Theologie

Unter dem „Großen Baumeister der Welten“ kann sich jeder Freimaurer vorstellen, was er mag. Dieser verborgen gedachte Gott ist ein teilnahmsloser Baumeister, Herrscher des Dunkels, des Nichts, eine nichtchristliche Erscheinung. Das Christentum ist für den Freimaurer der Ausdruck einer geschichtlichen Epoche. Es gibt in der Freimaurerei eigene Versammlungsorte, die Tempel genannt werden und eigene geistliche Lieder und Gebete, in denen der Name Jesus Christus nicht vorkommt. Es gibt eine eigene Theologie, die durch gewisse Arbeiten, durch Vorträge und Aufgaben in der Loge betrieben wird. Diese Theologie ist keine christliche, sondern ein universalistische Pseudo-Religion, die auf den Mysterienkulten der Antike basiert.

Die Freimaurerei beansprucht für sich allein, den wahren, einen und geheimnisvollen Namen Gottes zu kennen. Der Höhepunkt eines Rituals ist erreicht, wenn dem freimaurerischen Neuling der Name geoffenbart wird, der angeblich verloren gegangen ist und den nur die Freimaurer kennen, die zum „Royal Arch“ gehören. Der Name für Gott lautet angeblich Jabulon - ein heidnischer, synkretistischer Name. In der mystischen Rituallesung wird erklärt, daß sich dieser Name aus bestimmten wirklichen Titeln und Attributen zusammensetzt, an denen niemand Anstoß nehmen könne. Dieses Wort setzt sich aus dem hebräischen „Jahwe“, kombiniert mit dem assyrischen Götzen Baal und dem altägyptischen Lon oder Osiris (Götze des Getreides) zusammen.

Nachäffung der Kirche

Die katholische Kirche wird von der Freimaurerei imitiert. Die kirchliche Taufe ist bei den Freimaurern die Initiation eines „Anklopfenden“ zum „Lehrling“. Beide geschehen mit Wasser, beiden geht ein Examen voraus: In der Kirche werden die wichtigsten Glaubenswahrheiten abgefragt, bei der Freimaurerei die Ansichten über „Freiheit, Demokratie, Gesetze, Religion, Philosophie und menschliche Pflichten“. Außerdem wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Aufnahme in die Loge automatisch die kirchliche Exkommunikation nach sich zieht; man könne also jetzt noch zurücktreten.

Kirche wie Freimaurerei verwendeten die Symbolik des Wassers und des Feuers, und zwar sowohl des Feuers im Sinne der Höllenqual als auch im Sinne der entflammten Begeisterung. Ebenso werden Weihrauch und Licht auf beiden Seiten rituell genutzt. Es gibt die Prozession der Neugetauften zum Altar. Beide genießen bei ihren Agapen Brot und Wein, beide fordern heilige Eide. Beide haben eine ausgeprägte Hierarchie mit vielen Rängen, haben Amtsgewänder, vielerlei liturgische Utensilien und eine feste Liturgie.

Die Neulinge in der Gemeinschaft werden auf beiden Seiten feierlich eingeführt. Bei beiden gibt es den festlichen Einzug der Liturgen. Beide sollen angeblich eine „Geheimdisziplin“ der Vollglieder haben, beide das Gebet und das „Ite missa est“. Beide haben ihre heiligen Feiern einschließlich Allerheiligen und Allerseelen. Bei beiden liegt auf dem Altar die Bibel. Und beiden geht es um die Gewinnung der gesamten Menschheit für das als richtig erkannte Ideal. Beide versprechen deshalb und erstreben beständige „Erweiterung des Geistes“, neuen Lebensinhalt, Gliedschaft in einer endlosen Kette von Brüdern und „göttliche“ Berufung.

Rituale

Die Freimaurer stellen explizit heraus, durch rituelle Arbeiten das Wesen des Menschen zu „begreifen“. Die Rituale wurden im Laufe der Jahrhunderte durch viele Ritualkommissionen stark verändert. So erscheint heute vieles metaphorisch, während es in früherer Zeit „handfester“ war. Es ist nicht anzunehmen, daß in den Logen früherer Tage, in denen gravierende politische Umwälzungen geplant wurden, die Logenbrüder sich in Satzungsdebatten ergingen, wie es heute oft der Fall ist, oder „lari-fari“-Rituale aufführten. Was jedoch nicht verändert wurde, enthält noch genug Antichristliches. Am besten läßt sich dies am 18. Grad des „Schottischen Ritus“, dem „Rosenkreuzer-Grad“ verdeutlichen. Diesen Grad nennen die Maurer „christlichen Grad“, ist jedoch eine üble Verballhornung des wahren Christentums.

Bei der Aufnahme in die Freimaurerei oder Loge wird der Lehrling dem „Baumeister aller Welten“ geweiht. Die Erhebung in den Meistergrad ist eine Totenbeschwörung. Der Kandidat wird auf den Boden gelegt, in manchen Logen in einen Sarg. Dann wird der Kandidat mit einem Tuch bedeckt. Es wird ihm gesagt, daß er den Totenmeister Hiram darstelle. Drei Meister, der Meister vom Stuhl, der erste und zweite Aufseher gehen um den Sarg herum und stellen fest: Hier liegt ein Toter. Ein Zweiter antwortet dann: Das Fleisch lößt sich vom Bein. Daraufhin entgegnet der Stuhlmeister: So will ich ihn mit den fünf Punkten der Meisterschaft erheben. Daraufhin setzt der Meister vom Stuhl, Fuß gegen Fuß, Knie gegen Knie, legt Hand in Hand, Brust an Brust, den linken Arm um den Nacken des Bruders der aufgenommen bzw. erhoben werden soll und sagt ihm das Meisterwort „Mack Binack“ ins Ohr, was übersetzt heißen soll: „Er lebt im Sohne“. Die Freimaurer bezeichnen diese Ritual offiziell als „Todeserlebnis“. Dieses Ritual wurde früher in der Aufnahmeurkunde mit Blut unterzeichnet. Heute, als eingetragene Vereine, unterlassen die Freimaurer tunlichst, was gegen die gesellschaftlichen Regeln verstößt.

Der 30. Grad der Hochgradfreimaurerei ist der „Templer-Grad“. Es geht um Rache für den letzten Großmeister der Templer Jacob De Molay und seine Ordensbrüder. Dabei heißt es, „Wir wollen sie rächen gegen weltliche und geistliche Diktatur … Und dabei soll es gleichgültig sein, ob sie die päpstliche Tiara oder die Mönchskutte tragen oder ob ein Volksverführer das Gesetz mit Füßen tritt.“

Dogmen

Dogmen sind Sätze, die den Anspruch erheben, absolute Wahrheit auszusagen, die die Maurer eigentlich verneinen. Lehrsätze ausserhalb der Freimaurerei sind für sie Aberglaube. Der freimaurerische „Meister vom Stuhl“ gelobt bei seiner Installierung, die „maurerischen Dogmen“ zu hüten. Die „Alten Pflichten“, welches das Gesetzbuch der Freimaurerei ist, muß in allen regulären Logen anerkannt werden. Die dort niedergeschriebenen Lehrsätze sind die Dogmensammlung der Freimaurer. Es sind unter anderen:

  • der Humanismus und die „Toleranz“,
  • Das Dogma der für alle verbindlichen autonomen („eigenständigen„“) Geisteshaltung,
  • Das Dogma des Relativismus, der vom Rationalismus („Vernünftigkeit“) begrenzt werden muß,
  • Das Dogma vom ständigen Fortschritt (vom „Obskurantismus“ - sprich: religiöser Aberglaube - „zur Vernunft“).
  • Das Dogma von der sittlichen Autonomie der Vernunft und
  • Das Dogma von der geheimnisvollen Lehre der Freimaurerei, einer Lehre, in die man eingeweiht wird und die geheimgehalten werden muß.

Die Katholische Kirche und die Freimaurerei

Die Freimaurerei meint: Der innerste Kern der unversöhnlichen Feindschaft der Freimaurerei zur Kirche Christi liegt in der völligen Unmöglichkeit, eine einzige, für alle verbindliche Wahrheit anzuerkennen. Jedes einzelne Dogma, das die Kirche oder sonst eine Organisation verkündet, stehe gegen das einzige akzeptable und zugleich unerläßliche notwendige Dogma der Freiheit. Eine Kirche, die „verstaubte“ Dogmen aufrechterhalten will, müsse deshalb bis aufs Äußerste bekämpft werden. Die Kirche will auch heute noch bekehren und missionieren, deshalb müsse sie verschwinden. Weg müsse deshalb der Päpstliche Primat, der ja auf Wahrheitsanspruch gründet. Weg müsse noch dringender die „Unfehlbarkeitsthese“. Weg müssen aber viel allgemeiner die hierarchischen Phänomene, müsse jeder Wahrheitsanspruch und jegliches Dogma. Das Bischofsamt und die Pfarrer mögen bleiben, sie müssen aber vom Volke gewählt werden; und zwar - wie schon in der Französischen Revolution - nicht nur von den Katholiken, sondern von allen Bürgern des Ortes oder des Bezirks. Da jede Trennung von Konfessionen ein Unding sei und gegen die Freiheit stehe, muß vor allem auch die Konfessionsschule schleunigst verschwinden.

In einer Geheiminstruktion aus dem Jahr 1819, die wahrhaft luziferischen Geist atmet, steht die Anweisung: „Schmeichelt allen Leidenschaften, den schlechtesten ebenso wie den hochherzigsten!“. In einem Brief vom 9. August 1839 lesen wir die Worte: „Wir dürfen das Laster nicht individualisieren; damit es ansteigt zu den Proportionen des Patriotismus und des Hasses gegen die Kirche, müssen wir es verallgemeinern. Der Katholizismus hat nicht mehr Furcht vor einem spitzen Dolch als die Monarchie, aber diese beiden Grundfesten der sozialen Ordnung können unter der Korruption zusammenbrechen; wir jedenfalls lassen uns niemals verderben. Machen wir also keine Märtyrer, aber popularisieren wir das Laster in den Massen. Was nur immer sie mit den fünf Sinnen erstreben, das soll seine Befriedigung finden … Schafft Herzen voll Laster und ihr werdet keine Katholiken mehr haben. Das ist die Korruption, im Großen, die wir unternommen haben, die Korruption des Volkes durch den Klerus, die des Klerus durch uns, die Korruption, die uns dazu führt, der Kirche das Grab zu schaufeln.“

In diesem Zeitraum wurde ein Gedanke ausgesprochen, der heute erst seine volle Verwirklichung erlebt. Um all diese Ziele zu erreichen, von denen die Rede war, muß eine „neue Generation geschaffen werden, würdig des Reiches, das wir erträumen. Laßt das Greisenalter und das reifere Alter beiseite; geht zur Jugend und wenn es möglich ist zu den Kindern. Hat sich einmal euer Ruf festgesetzt in den Kollegien, Gymnasien, in der Universitäten und Seminaren, habt ihr einmal das Vertrauen der Professoren und Studierenden gewonnen, dann sorgt dafür, daß diejenigen, die sich in erster Linie im klerikalen Dienst engagieren, gerne zu euren Zusammenkünften kommen. Diese gute Ruf wird euch den Zugang verschaffen zu den Lehrmeinungen im Schoß des jungen Klerus genau so wie im Innern der Klöster. In einigen Jahren wird dieser junge Klerus, dank der Kraft der Dinge, alle Funktionen übernehmen … So verkündet ihr eine Revolution an der Tiara und beim Chorrock … eine Revolution, die nur ein ganz klein wenig angestachelt werden muß, um das Feuer an vier Winkeln der Welt anzuzünden“.

2. Vatikanum

Das „II. Vatikanischen Konzil“ wurde von der Freimaurerei dirigiert und inspiriert. Seine führenden Vertreter waren Freimaurer, namentlich die beiden Führer der Räubersynode Angelo Roncalli und Giovanni Montini. Durch die Pastoralsynode wurde die bisherige römisch-katholische Kirche materiell der Freimaurerei unterworfen und in selbige eingegliedert.

Der Modernismus

Seit der Modernismus-Enzyklika Pascendi, des Papstes Pius X. im Jahre 1907 schwenkte die Freimaurerei in ihrer Strategie um. Rudolf Graber zitiert den Freimaurer Marsaudon in seinem Werk „Atanasius“: „Nicht mehr die Vernichtung der Kirche ist das Ziel, sondern man sucht sie zu benützen, indem man in sie eindringt“.[4]

Das Humanitätsideal

Die Freimaurerei will ein ethisch-religiöser Bund sein. Ein Freimaurer bezeichnet sich selbst als Stein, an dem er arbeitet, um den „Menschheitstempel“ in seiner herrlichsten, endgültigen „rein-menschlichen“ (gereinigt vom Übernatürlichen) Form aufzubauen. Es heißt: „Denn durch Läuterung und rechtes Maß werden wir Bausteine am Tempel zur Ehren des großen Meisters.“ Diese Vervollkommnung soll eine ethische und geistige Optimierung des Menschen (ohne die Gnade) bewirken. Es gibt hier nur eine natürliche Tugend, welche der Mensch durch seine eigene Kraft erringt und ist deshalb eine Selbsterlösungslehre. Der „Bau“ oder „Tempel“ der Freimaurerei soll „von Osten nach Westen, von Süden nach Norden und vom Mittelpunkt der Erde bis zu den Sternen. Die Freimaurerei will … die Verwirklichung des reinen Humanitätsideals der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Sie will die Herbeiführung des goldenen Zeitalters der völligen Emanzipation der Menschen in der Freimaurerischen Weltrepublik.“. Sie strebt ein irdisches Paradies an, das sich in Wahrheit als Hölle erweist.

Versammlungsorte

Als „Blaue Maurerei“ werden traditionelle Freimaurerlogen bezeichnet, deren Mitglieder die Grade des Lehrling, des Gesellen und des Meisters durchlaufen. Als „Rote Maurerei“ werden Hochgradorganistionen benannt. Als reguläre Logen werden jene bezeichnet, welche von der Mutterloge als solche bezeichnet werden und daher als „echtes Freimaurertum“ gilt. Die regulären Freimaurerlogen sind als eingetragene Vereine errichtet. Ihre Satzung liegt offen. Die Namen der Vereinsvorstände sind registriert. Der Austritt ist heute wie bei andern Vereinen möglich.

Diese Vereine sind jedoch nicht gemeinnützig, da keine Frauen aufgenommen werden. Inzwischen gibt es jedoch auch reine Frauenlogen, die jedoch von der Mutterloge in London als irregulär bezeichnet werden. Die Loge in London bestimmt die Dogmen der Freimaurerei und auch die Regularität der Logen. Dazu hat sie weltweit das Monopol, sie ist bildlich gesprochen, gleichsam der „Vatikan“ der Freimaurerei. Bei der Aufnahme in die Freimaurerei muß ein Schwur geleistet werden, der Treue, Gehorsam, Erfüllung der brüderlichen Beistandspflicht verspricht. Dann wird damit gedroht, daß die Gurgel abgeschnitten würde, wenn man sich als Verräter erweisen sollte.

Statistik

In Deutschland gibt es fünf verschiedene Großlogen. Die größte ist die der „Alten Freien und Angenommenen Mauer von Deutschland“ mit ca. 8.000 Mitgliedern.[5] Die Große Landesloge hat ca. 3.500 Mitglieder und die National Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“ hat knapp 800 Mitglieder. Die beiden Großlogen „British Grandloge“ und die „American-Canadian-Grandloge“ arbeiten nur aufgrund des vergangenen Besatzungsstatus. Die Gesamtzahl der Freimaurer in Deutschland beträgt ca. 14.000. Der Alterdurchschnitt liegt bei 65 Jahren.

Die deutsche Maurerei erlebt ein „Schrumpf-Wachstum“. In Frankreich gibt es ca. 80.000 im „Grand Orion de France“, in den USA gibt es fast 4 Millionen Freimaurer. Jeweils ist der gesellschaftliche und politische Einfluß gewichtet. Die politische Führungsmacht der Weltfreimaurerei ist heute indes in den nordamerikanischen Hochgrad-Logen konzentriert, in denen teils der geistige Einfluß der englischen Großloge, teils jener des französischen Groß-Orient spürbar ist. Die Freimaurerei in Deutschland ist dagegen in ihrer Geschichte weder zu einer eigenständigen geistigen Ausprägung gelangt, noch hat sie jemals eine politische Führungsposition innegehabt.

Täuschung der Logenbrüder

Lüge und Unwahrheit sind für die Freimaurerei systemimmanent. Zwei Bücher, die von Freimaurer-Bruderhand geschrieben wurden, zeigen dies auf: Das erste stammt von Bruder F. Katsch und trägt den Titel: „Die Entstehung und der wahre Endzweck der Freimaurerei“, Berlin 1897. Nach P. H. Gruber S. J.[6] hat Bruder Dr. Katsch, den er als „sehr gewissenhafter, emsiger Forscher“ bezeichnet, immer wieder betont, daß „in den offiziellen freimaurerischen Schriften und besonders auch im Konstitutionenbuch von 1723 allenthalben das Bestreben hervortrete, durch wissentliche systematische Fälschungen diejenigen, welchen der wirkliche Bundeszweck nicht bekannt werden sollte, sowohl Maurer als Profane, in die Irre zu führen.“

Das zweite Werk stammt von Albert Pike, der seit 1859 Großkommandeur des Obersten Rates der südlichen Jurisdiktion des A. und A. Schottischen Ritus von Nordamerika war, wie das Internationale Freimaurer Lexikon schreibt. In „Morals and dogma“, Charleston 1881, seinem Hauptwerk, schreibt er, daß auch heute noch die Freimaurer der niederen Grade „absichtlich durch falsche Auslegungen der freimaurerischen Symbolik irregeführt werden“.[7] Schon das freimaurerische Konstitutionsbuch von 1723, das 1738 bereits revidiert wurde, ist nach dem Hochgradbruder Sotheron das Werk des „maurerischen Betrügers Anderson“, dessen neue Gründung „auf Sumpf aufgewachsen“ sei, oder, wie die „Stimmen der Zeit“[8] sagen, „in hinterhältiger Absicht“ ins Leben gerufen wurde.

Karl Heise,[9] dem wir diese Mitteilungen verdanken, fügt ergänzend hinzu: „Wir wundern uns nicht, daß die Logen zur Tyrannei herab - statt zum Humanismus hinaufgestiegen sind obwohl sie fortgesetzt die Humanität betonen, wenn schon der Bearbeiter der ,ursprünglichen Konstitution' von 1723/38, der presbyterianische Geistliche Jakob Anderson, wie auch seine Gönner, die Großmeister Herzog Montague und Herzog Wharton, keine charakterstarken Naturen waren. Die „Stimmen der Zeit“[10] legen dar, daß die ganze Leitung der „Royal Society“ aus Ungläubigen bestand, die zudem Spötter und moralisch wankelmütige Leute waren, die von Anfang an - entgegen ihrer Konstitution - politischen Umtrieben huldigten.“ Er zitiert auch den bekannten und einflußreichen Freimaurer Baron Moses Montefiori (Blumberg), der auf einem Internationalen Oberrat zu Krakau sagte: „Solange wir nicht die Presse der ganzen Welt in Händen haben, ist alles was ihr tut, vergeblich; wir müssen die Zeitungen der ganzen Welt beeinflussen, um die Völker zu täuschen und zu betäuben.“

Die Lüge war von jeher eine Waffe der Geheimbündler bzw. der „geschlossenen Gesellschaften“ nach Art der Freimaurerei gewesen. In einem sehr umfangreichen Geheimdokument aus dem Jahr 1818, das von der italienischen Hochgradmaurerei unter dem Titel „Istruzione permanente, Codice e guida pratica dei Preposti all' alta massoneria,“ d.h. „Fortlaufende Instruktion, Gesetzbuch und Handreichung der Oberen in der hohen Freimaurerei“ veröffentlicht. wurde, heißt es:

„Ein Wort kann bisweilen einen Mann tot machen. Kommt ein Prälat als päpstlicher Beamter aus Rom in eine Provinz, so muß man sich alsbald über seinen Charakter, sein Vorleben, seine Eigenschaften und Fehler, ganz besonders über die letztgenannten, vergewissern. Ist er einer unserer Feinde …, so umstrickt ihn sogleich mit allen möglichen Netzen. Macht ihm einen Ruf, daß Kinder und Frauen vor ihm bange werden, malt ihn als grausam und blutdürstig, erzählt über ihn irgend ein Schauergeschichtchen, das sich leicht ins Gedächtnis des Volkes einprägt.“ -„Italien wird ebensowenig wie England und Frankreich, je Mangel an Federn haben, die nützliche Lügen im Interesse der guten Sache zu verbreiten verstehen.“ - „Verfolgt also den Feind, wer er auch sein möge, und zwar, wenn er mächtig ist, durch Aufgebot jeder Art von üblen Nachreden und Verleumdungen. Aber vor allem verfolgt ihn, bevor er noch aus dem Ei gekrochen ist.[11]

Es heißt bei der Freimaurerei, daß alle Maurer gleich seien. Dies ist jedoch nicht ganz richtig. Es gibt einen „Prominentenbonus“. Ein Theologe oder Politiker wird bevorzugt behandelt. Die Pseudo-Religion der Freimaurerei und ihre Mitglieder sind der Versuchung erlegen „wie Gott sein“, (d.h. selbst Gott sein) zu wollen. Man muß freilich vielen Freimaurern zugute halten, daß ihnen dieses zutiefst satanische Geheimnis ihres Bundes noch nicht aufgegangen ist, weil sie noch niemand in diese abgründige Wirklichkeit eingeweiht hat.

Würdigung

Während die angelsächsischen Freimaurer, die mit der anglikanischen Staatskirche und dem Königshaus in enger Verbindung standen, den „christlichen Glauben“ in bewußt undogmatischer Interpretation nicht vollends ablehnten, erwiesen sich die französischen, italienischen und lateinamerikanischen Freimaurer als weithin antichristlich.

Auch aus diesem Grund ist die Mitgliedschaft bei den Freimaurern für Katholiken nicht erlaubt. Soweit die Freimaurerei, in manchen Strömungen, eine Religionsfreiheit als konfessionelle Neutralität des öffentlichen Lebens propagiert, ohne der Religion einen öffentlichen Geltungsanspruch zuzubilligen, besteht eine Nähe zum politischen Liberalismus. Jedoch ist die Freimaurerei keineswegs mit liberalen politischen Überzeugungen identisch, obwohl der Liberalismus in allen seinen Spielarten die ideologische Ausprägung der Freimaurerei darstellt. Manche Strömungen vertreten durchaus auch autoritäre Staatsideen.

Entgegen ihrer eigenen Absicht ist die Freimaurerei keine geschlossene, einheitliche Organisation, sondern in vielfältige Strömungen zerfallen, die einander teilweise auch bekämpfen. Es soll sogar „anti-masonistische“, okkulte Geheimgesellschaften geben, die im übrigen das gesamte Gehabe der Freimaurerei imitieren. Der Gesamteinfluß der Logen gilt in den U.S.A. als besonders groß, gefolgt von Großbritannien und Frankreich. Kritiker der Freimaurerei zeigen sich zunehmend überzeugt, daß der Einfluß auf Politik und Wirtschaft jedoch seit etwa 1918 stark rückläufig sei. Der ideologisch motivierte „Humanismus“ habe an Überzeugungskraft verloren. Der hermetische Ritualismus der Logen stoße zunehmend auf Unverständnis; die antiquiert wirkenden Praktiken aus der Frühzeit der Aufklärung machen auf die junge Generation keinerlei werbenden Eindruck mehr, da insbesondere das „Feindbild“, die Autorität der alten Eliten, entfallen sei.

Der ehemalige Freimaurer Burkhardt Gorissen bezeichnet den Masonismus daher als „Idealistenfalle“, die nur in einen „leeren Raum“ führe, hinter den sich wieder ein „leerer Raum“ anschließe usw. Ein offenes Geheimnis ist allerdings, daß die Logengbrüder meist wohlhabend sind, sich in der Bereicherung gegenseitig stützen und Armut, Krankheit und Elend verachten. Ihre „Humanität“ ist eigentlich nur ein anderer Name für den Kult der Verachtung.

Chronologie

  • 24. Juni 1717: Vier Londoner (England) Freimaurerlogen schließen sich zur ersten Groß-Loge der Welt zusammen. Dieses Datum gilt als der Geburtstag der spekulativen Geistesmaurerei.
  • 1789 Die Französische Revolution wurde im wesentlichen von Freimaurern geplant und durchgeführt. 1/3 der französischen Klerus wurde bestialisch dahingeschlachtet.
  • 11. Juni 1879: auf dem Hauptkonvent aller Logen in Neapel wird die „Entchristlichung mit allen Mitteln, vorzüglich durch Vernichtung des Katholizismus“ beschlossen.
  • 24. Juni 1917: Die Freimaurerei feiert in aller Welt das 200-jährige Bestehen ihres Bundes. Als die Antwort des Himmels gilt Katholiken die Ankündigung des Triumphzuges des Unbefleckten HERZENS MARIENS in Fatima. Hier muß man wissen, daß Portugal 1917 nahezu ganz in den Händen der Loge war und daß diese sich bemühte, als die Erscheinungen in Fatima bekannt wurden, mit allen Mitteln diesen angeblichen religiösen Aberglauben im Keime zu ersticken. Und besonders hatte es der freimaurerische Bezirksvorsitzende der Gegend von Fatima, der sogenannte Klempner, auf die drei Hirten-Seher-Kinder abgesehen. Kurz vor dem 13. August 1917 ließ er die Kinder entführen und einsperren und versuchte ihnen unter Todesandrohungen das Geheimnis zu entreißen, um sie dann als hysterisch oder psychopathisch, psychisch belastet, hinstellen zu können. Aber alles misslang, und wutentbrannt mußte er die Kinder zurückbringen lassen. Das war der Grund, warum die Gottesmutter im August nicht am 13., sondern erst am 19. erschien.
  • Oktober 1917: Freimaurer entrollten auf dem Petersplatz in Rom ein Satansbanner, auf dem in gräßlicher Verzerrung der Erzengel Michael dargestellt war, der sich in den Klauen Luzifers befand und von diesem zu Boden geworfen wurde. Auf einem Transparent standen die Worte: „Satan muß herrschen im Vatikan und der Papst muß sein Sklave sein!“ Unter den Augenzeugen, die das teuflische Schauspiel auf dem Petersplatz miterlebten, befand sich ein junger Theologiestudent aus Polen; Frater Maximilian Kolbe. Er reagierte auf die Provokation der „Söhne der Finsternis“ und entschloss sich, gegen den Kampfbund Satans, die Freimaurerei, einen Kampfbund Mariens zu gründen. Zusammen mit sechs gleichgesinnten Gefährten weihte er sich am 16. Oktober 1917, drei Tage nach der letzten Erscheinung der Gottesmutter in Fatima und neun Tage vor dem Ausbruch der Oktoberrevolution in Rußland, gänzlich und bedingungslos der Unbefleckten Jungfrau. Unter ihrer Führung wollten sie Werkzeuge sein, über die Maria nach Belieben verfügen konnte. Es entstand die „Miliz der Immakulata“, die 1918 von Papst Benedikt XV. gesegnet, 1922 als „fromme Vereinigung“ und 1927 als „Erzbruderschaft“ kirchenrechtlich errichtet wurde.
  • 1968 veröffentlichte Michel Dierickx SJ ein Buch mit dem Titel: „Freimaurerei. Die große Unbekannte. Ein Versuch zur Einsicht und Würdigung“ in einem Verlag der Freimaurerei 1968. Er wollte damit die Freimaurerei als mit der Katholischen Kirche kompatibel darstellen.
  • Pater Jacques Dupuis SJ wirbt für die angestrebte Welteinheitsreligion der Freimaurer beim Kongreß der KOnzilssekte im Oktober 2003 in Fatima.

Literatur

  1. 1975 Die geplante Weltregierung. Miriam Verlag 1999.
  2. 1975 Weltmacht Zionismus Miriam Verlag
  3. 1976 Theologische Finsternis Miriam Verlag 1996.
  • 1981 Kirche und Loge Miriam Verlag.
  • 2006 Die Freimaurer und der Vatikan.

Literatur von Hermann Gruber[12]

  • Hermann Gruber: Die Freimaurerei und die öffentliche Ordnung, Berlin 1893.
  • Schwindler und Beschwindelte oder Bilder aus der inneren Geschichte der Freimaurerei 1891.
  • Die Freimaurerei und die öffentliche Ordnung 1893.
  • Betrug als Ende eines Betrugs, Berlin 1897.
  • Einigungsbestrebungen und innere Kämpfe in der deutschen Freimaurerei seit 1866, 1898.
  • Der ,giftige Kern' oder die wahren Bestrebungen der Freimaurerei 1899.
  • Mazzini, Freimaurerei und Weltrevolution 1901.
  • Freimaurerei und Umsturzbewegung 1901.
  • Freimaurerei, Weltkrieg und Weltfriede. Braumüller Verlag Wien 1917 (45 Seiten; 2. Auflage).

Literatur von Georg Michael Pachtler[13]

  • Georg Michael Pachtler: Der Götze der Humanität oder das Positive der Freimaurerei, Freiburg 1875,
  • Der stille Krieg gegen Thron und Altar oder das Negative der Freimaurerei" Amberg (2/1876).
  • Der Hammer der Freimaurerei am Kaiserthrone der Augsburger. Josef Habbel Verlag Amberg 1880.1875 (126 Seiten)
  • Der liberale Nationalitäten-Schwindel und der Einheits-Staat. Ein Mahnwort an die Völker Deutschlands und Österreichs. Josef Habbel Verlag Amberg 1876 (64 Seiten).
  • Der europäische Militarismus (unter Pseud. Annuaris Osseg). Josef Habbel Verlag Amberg 1876 (336 Seiten).


  • siehe auch: Die ständige Anweisung der Alta Vendita, Begräbnis. Humanismus, Religionsfreiheit

Verweise


Einzelnachweise

  1. „Wir vertrauen auf Gott“ (im Sinne von Satan)
  2. Manfred Adler: Die antichristliche Revolution der Freimaurerei [folgend mit A bezeichnet] S. 64
  3. Nichtchristliche Kulte
  4. Leider hat sich Graber selbst bestricken lassen …
  5. Stand 2008
  6. H. Gerber, Betrug an Ende eines Betruges 1897, S. 63
  7. S. 819
  8. 1917, S. 260
  9. Die Entente-Freimaurei und der Weltkrieg 1919, S. 5 f., 9 und 19
  10. 1917, S. 265/67
  11. GMP, Der stille Krieg gegen Thron und Altar Amberg 2/1876, S. 90 f; A, S. 42
  12. Pseudonym Hildebrand Gerber
  13. Pseudonym Annuarius Osseg