Schiller, Friedrich von

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  • Johann Christoph Friedrich von Schiller
  • * 10. November 1759 in Marbach/Neckar
  • † 9. Mai 1805 in Weimar


Leben

Friedrich von Schiller war ein mittelmäßiger Dichter und erbärmlicher Historiker.

Zitate

Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn,
Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. …
Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen,
Der Staat muß untergeh'n, früh oder spät,
wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.[1]


Jeder, sieht man ihn einzeln, ist lediglich klug und verständig;
sind sie in corpore: gleich wird Euch ein Dummkopf daraus.[2]


Von Franz Schubert vertonte Dichtungen Schillers

Drei Vertonungen

  1. An der Quelle saß der Knabe (Der Jüngling am Bache)
  2. Der Eichwald braust (Des Mädchens Klage)

Zwei Vertonungen

  1. Ach aus dieses Tales Gründen (Sehnsucht)
  2. Es reden und träumen die Menschen viel (Die Hoffnung)
  3. Horch, wie Murmeln des empörten Meeres (Gruppe aus Tartarus)
  4. In einem Tal bei armen Hirten (Das Mädchen aus der Fremde)
  5. Laura, über diese Welt zu flüchten (Die Entzückung an Laura)
  6. Nimmer, das glaubt mir, erscheinen die Götter allein (Dithyrambe)
  7. Sie konnte mir kein Wörtchen sagen (Das Geheimnis)
  8. Willkommen, schöner Jüngling (An den Frühling)
  9. Wo ich sei und wo mich hingewendet (Thekla - Eine Geisterstimme)

Eine Vertonung

  1. Auf der Berge freien Höhen (Punschlied im Norden zu singen)
  2. Ein jugendlicher Maienschwung
  3. Es ist so angenehm (Lied)
  4. Freude, schöner Götterfunke (An die Freude)
  5. Frisch atmet des Morgens (Der Flüchtling)
  6. Hör' ich das Pförtchen nicht gehen (Die Erwartung)
  7. Ist der holde Lenz erschienen (Klage der Ceres)
  8. Nein, länger, länger werd' ich diesen Kampf (Der Kampf)
  9. Noch in meines Lebens Lenze (Der Pilgrim)
  10. Ritter, treue Schwesterliebe (Ritter Toggenburg)
  11. Schön wie Engel (Amalia)
  12. Schöne Welt, wo bist du? (Strophe aus "Die Götter Griechenlands")
  13. Vier Elemente innig gesellt (Punschlied)
  14. Vorüber die stöhnende Klage (Elysium)
  15. Weit in nebelgrauer Ferne (Emma - an Christiane)
  16. Wenn dein Finger (Laura am Klavier)
  17. Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp?
  18. Will sich Hektor von mir wenden (Hektros Abschied)
  19. Willst du nicht das Lämmlein hüten? (Der Alpenjäger)
  20. Wohl perlet im Glase der purpurne Wein (Die vier Weltalter)
  21. Zu Aachen in seiner Kaiserpracht (Der Graf von Habsburg)
  22. Zu Dyonis, dem Tyrannen (Die Bürgschaft)
  23. Zwischen Himmel und Erd (Hymne an den Unendlichen)

Verweise

Einzelnachweise

  1. Skizzen zu Demetrius. Zitiert nach Schiller. Sämtliche Werke. Berliner Ausgabe. Bd. 5, S. 551
  2. Schiller, Xenien, Überschrift "G. G.", soll heißen "Gelehrte Gesellschaften". Zitiert nach Schiller. Sämtliche Werke. Berliner Ausgabe. Bd. 1, S. 327