Fuge

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Die Fuge (von lateinisch fuga „Flucht“) ist ein musikalisches Kompositionsprinzip polyphoner Mehrstimmigkeit. Kennzeichnend für die Fuge ist eine besondere Anordnung von Imitationen zu Beginn der Komposition: Ein musikalisches Thema wird in verschiedenen Stimmen zeitlich versetzt wiederholt, wobei es jeweils auf unterschiedlichen Tonhöhen einsetzt (in der Regel abwechselnd auf dem Grundton und der Quinte).

Eine Fuge kann eine eigenständige Komposition sein. Fugen wurden oft zusammen mit einem vorangehenden Präludium komponiert. Fugen und fugenartige Strukturen werden aber auch innerhalb von Werken anderer Formen verwendet, z. B. in Kantaten, Messen, Konzerten, Symphonien oder Ouvertüren.

Doppelfuge

Eine Doppelfuge ist eine Fuge mit zwei selbständigen Themen.

Aufbau

Zu den beiden (Dux-)Themen treten ein oder zwei Kontrasubjekte (Comes), die nacheinander oder gleichzeitig vorgestellt und verarbeitet werden können. Von einer Doppelfuge kannman auch bei einem als Gegenthema gebildeter Comes reden, so daß das Fugenthema und der aus seiner Weiterführung entwickelte Kontrapunkt uneingeschränkt fugiert werden können (doppelter Kontrapunkt).

Beispiele

Tripelfue

Eine Tripelfuge ist eine Fuge mit drei selbständigen Themen.

Aufbau

Zu den drei (Dux-)Themen treten ein oder zwei Kontrasubjekte (Comes), die nacheinander oder gleichzeitig vorgestellt und verarbeitet werden können. Von einer Tripelfuge kann man auch bei als Gegenthema gebildeten Comes reden, so daß das Fugenthema und der aus seiner Weiterführung entwickelte Kontrapunkt uneingeschränkt fugiert werden können (doppelter Kontrapunkt).

Beispiele


Verweise