Georg Wilhelm von Brandenburg

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Georg Wilhelm war von 1619 bis 1640 Kurfürst und Markgraf von Brandenburg und Herzog von Preußen.


Herrschaft

Als sein Vater Johann Sigismund 1619 im Sterben lag, übernahm Georg Wilhelm die Regierung des Kurfürstentums Brandenburg und des Herzogtums Preußen. Zu diesem Zeitpunkt verfügte Georg Wilhelm bereits über Regierungserfahrung, da ihn sein Vater nach dem Studium für fünf Jahre als Statthalter nach Kleve entsandt hatte.

Dreißigjähriger Krieg

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Brandenburg infolge Georg Wilhelms unentschlossener Politik von befreundeten wie von feindlichen Truppen gleichermaßen geplündert und gebrandschatzt. 1633 kapitulierte Georg Wilhelm vor den Truppen Wallensteins; dennoch blieben die Schweden in der Mark. Zudem wurde die Bevölkerung durch Seuchen und Hungersnöte stark dezimiert.

Im August 1638 zog Georg Wilhelm mit dem gesamten Hofstaat nach Königsberg in das unzerstörte Herzogtum Preußen.

Georg Wilhelm ist der einzige Hohenzollernherrscher, der seine Grablege in Königsberg fand.

Ehe

Georg Wilhelm heiratete am 24. Juli 1616 in Heidelberg Elisabeth Charlotte (1597–1660), Tochter des Kurfürsten Friedrich IV. von der Pfalz, mit der er folgende Kinder hatte:

  • Luise Charlotte (1617–1676)
  • Friedrich Wilhelm (1620 - 1688), der Große Kurfürst
  • Hedwig Sophie (1623 – 1683)
  • Johann Sigismund (*/† 1624)

Verweise