Gerhardt, Paul

Aus Monarchieliga
Wechseln zu: Navigation, Suche


Paul Gerhardt war ein lutherischer Theologe und ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter.


Leben

Paul Gerhardt besuchte seit 1622 die Fürstenschule in Grimma. Er immatrikulierte sich am 2. Januar 1628 an der der Universität Wittenberg.

Erste Berliner Zeit

1643 beendete Gerhardt seine Studien und ging nach Berlin. 1657 bis 1667 wirkte er als Pfarrer in Berlin an der Nikolaikirche tätig. Dort wirkte seit 1622 Johann Krüger als Kantor.

Mittenwalde

1651 wurde Gerhardt in der Berliner Nikolaikirche auf die Konkordienformel verpflichtet und ordiniert. Am 30. November trat er sein Amt in Mittenwalde an. 1657 wurde Gerhardt mitgeteilt, daß er zum zweiten Diakon[1] an der Berliner Nikolaikirche gewählt worden war.

Konflikt mit dem Landesherren

Der Kurfürst Friedrich Wilhelm erließ am 16. September 1664 ein Toleranzedikt. Die Verordnungen der kalvinistischen Lehre waren für den lutherischen Standpunkt nicht vertretbar, bedeuteten sie doch die Anerkennung inakzeptabler Standpunkte. So verweigerte Paul Gerhardt die Unterschrift.

Lübben

  • 14. Oktober 1668 Anstellung in Lübben.


Verweise




Einzelnachweise

  1. = Pfarrer