Gesegnet ist die Zuversicht

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  • BWV A 1


Das Werk

Bei dieser verschollenen Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis handelt es sich vielleicht nicht um eine Kantate von Bach, sondern um das gleichnamige Werk von Telemanns. Siehe NBA, Kr. Ber. I/18.

Text

Gesegnet ist die Zuversicht

Gesegnet ist die Zuversicht,
die sich auf Jesum gründet,
nach Wunsche trifft ihr Hoffen ein,
und kann kein Trost des Lebens sein,
den sie bei ihm nicht findet.
Denn er verläßt die Seinen nicht,
gesegnet ist die Zuversicht,
die sich auf Jesum gründet.

(Rezitativ): Mich jammert dieses Volks

Mich jammert dieses Volks
spricht Jesus treuer Sinn,
hier breitet er sein Herz vor unsern Augen hin,
Mein Herz, du sollst in solches schauen,
wie er recht väterlich
so sorget, als versorgen kann!
Ei schäme dich
mit deinem Mißvertrauen,
gedenke doch, was er für Proben weiset
da er viertausend Mann,
mit sieben Broten speiset
und sieben Körbne noch
voll Brocken übrig sind,
so groß ist sein Vermögen,
so milde fließt sein Segen,
Wohl dem, der nur ein Herz zu ihm gewinnt,
gesegnet ist die Zuversicht,
denn er verläßt die seinen nicht.

(Psalm): Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist

Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem der auf ihn trauet![1]

(Aria): Ach Gott, du bist noch heut' so reich

Ach Gott, du bist noch heut' so reich,
als du bist gewesen ewiglich.

Mein Vertrau'n steht ganz zu dir,
mach mich an meiner Seelen reich,
so hab' ich g'nug hier und ewiglich!

(Rezitativ): Ja ja, die Wahrheit selber spricht's

Ja ja, die Wahrheit selber spricht's,
wer Jesum hat, dem gleicht an Reichtum nichts

(Aria): Ich will vergnügt an Jesu leben

Ich will vergnügt an Jesu leben,
Was fehlt mir noch, denn er ist mein!

Und wie ich sonst versorgt soll sein,
das wird mir seine Güte geben.

Verweise



Einzelnachweise

  1. Psalm 34, 9