Gibson, Hutton

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Hutton Gibson (* 26. August 1918 in Peekskill, New York, USA; † 11. Mai 2020 in Thousand Oaks, Kalifornien, USA) war ein US-amerikanischer Verfechter der außerordentlichen Sedisvakanz und Vater des Hollywood-Schauspielers Mel Gibson.

Leben

Hutton Peter Gibson wurde als Sohn des Händlers John Hutton Gibson (1884–1933) und der australischen Opernsängerin Eva Mylott (1875–1920) geboren. Seine Eltern waren britischer und irischer Herkunft. Hutton Gibson wuchs in Chicago auf. Er studierte zeitweilig Theologie und wollte Priester werden. Er soll sich bereits damals an der modernistischen Theologie der Seminare gestoßen haben. Gibson arbeitete anschließend für die Firma "Western Union" und das "Civilian Conservation Corps". Ende der 1930er Jahre schrieb er in der Zeitschrift "The Pointer".

Militärzeit

Gibson diente während des Zweiten Weltkriegs als Marinesoldat im Pazifik-Bereich. In der Schlacht von Guadalcanal wurde er durch japanisches Feuer verwundet. Sein Dienst endete daher am 30. September 1942.

Ehe

Gibson heiratete am 1. Mai 1944 die etwa 20 Jahre alte Irin Anne Reilly in der katholischen Kirche "Unsere liebe Frau vom Guten Rat" in Brooklyn, New York. Sie hatten zehn gemeinsame Kinder sowie ein Adoptivkind. Die erste Ehefrau Gibsons verstarb im Dezember 1990. Im Januar 2002 heiratete er Teddy Joye Hicks. Diese Ehe wurde 2012 staatlich geschieden. Kirchenrechtlich dürfte dies bedeutungslos gewesen sein. Im Jahr 2003 hatte Gibson 48 Enkel und 15 Urenkel.

Theologische Positionierung

Gibson kritisierte sowohl die Vatikanum-II-Scheinkirche als auch die Priesterbruderschaft St. Pius X. scharf. Das "Zweite Vatikanische Konzil" verurteilte er als freimaurerische Verschwörung wie auch häretisch. Die Scheinpäpste seit dem "Zweiten Vatikanischen Konzil" bezeichnete Gibson als illegal. 1958 sei nicht Angelo Roncalli, sondern Giuseppe Siri im Konklave gewählt worden. Ironisch-doppeldeutig fragte er: "Ist unsere Kirche in Rauch aufgegangen?" Übrigens gab es auch beim Konklave von Pius XII. Probleme mit dem weißen und schwarzen Rauch. Scheinpapst "Johannes Paul II." nannte er wegen dessen Küssen des Koran "Garrulous Karolus the Koran Kisser". Gibson veröffentlichte diverse Schriften, in denen die Vatikanum-II-Scheinkirche attackiert und der Zustand der außerordentlichen Sedisvakanz festgestellt wird. Er bekämpfte auch die Irrlehre des Feeneyismus.

Gibson finanzierte eine Gemeinde der außerordentlichen Sedisvakanz namens St. Michael im Ort Unity, der nordöstlich von Pittsburgh, Pennsylvania liegt.

Liturgiereform

Nach der Einführung der heterodoxen Liturgie durch den Scheinpapst "Paul VI." stellte Gibson sein damaliges Haus in Australien als Kapelle für die authentische Liturgie zur Verfügung. Er sammelte heilige Gegenstände, die die Vatikanum-II-Scheinkirche aus ihren Gebäuden entfernt hatte. Immer deutlicher formulierte er die Position der außerordentlichen Sedisvakanz, daß nämlich seit dem Tod von Pius XII. der Heilige Stuhl nicht mehr rechtmäßig besetzt sei.

Trivia

  • Gibson nahm in Australien mehrfach an Quiz-Fernsehsendungen teil und gewann dabei mehr als 100.000 Australische Dollar.
  • Er empfahl die Sezession der US-Bundesstaaten von der Union.
  • Den HC bezeichnete er als "fabrication" und "weitgehend fiktiv". In diesem Zusammenhang brachte er die üblichen, weit verbreiteten Argumente vor.
  • Gibson beklagte, daß bestimmte Juden eine globale Einheitsreligion und eine Neue Weltordnung befürworteten.
  • Gibson hielt den Terror vom 11. September 2001 für einen "inside job" und führte aus, Al-Kaida-Kämpfer hätten nie und nimmer damit etwas zu tun gehabt. Jeder könne eine derartige Passagierliste zusammenstellen.

Verweise