Giech

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Giech ist der Name eines alten fränkischen Adelsgeschlechts, das dem Hochadel angehörte. Es ist 1938 im Mannesstamm erloschen.


Geschichte

Die Familie von Giech ist sehr früh auf der Giechburg nachweisbar, noch vor den Bischöfen von Bamberg - es ist aber vermutlich dennoch nicht der namensgebende Sitz. Das Wappenbild spricht dafür, daß die Giech ein Zweig der angelsächsischen Sippe der Begründer der Scherinburg sind, deren Mittelpunkt um Kölleda lag.

Das Geschlecht erscheint erstmals urkundlich in den Jahren 1137 und 1149 mit Eberhardus de Giecheburg. Wichtige Linien stellten die Linie Thurnau und die Linie Buchau dar. Nach Herders Lexikon von 1854 galten sie als begütert in „Bayern und Nassau“.

Die Giech waren Reichsgrafen seit 24. März 1695, Mitglieder des fränkischen Reichsgrafenkollegiums seit 17. September 1726. 1806 wurden sie mediatisiert. Durch königlich bayerisches Diplom vom 25. August 1831 wurde ihnen, auf Grund der Zuerkennung durch den Deutschen Bund vom 13. Februar 1829, das Prädikat Erlaucht verliehen.


Verweise