Gott, gib dein Gericht dem Könige

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  • BWV A 3


Gott, gib dein Gericht dem Könige ist eine Kantate von Johann Sebastian Bach.


Das Werk

Dies ist eine Ratswahlkantate aus dem Jahre 1732. Der Text ist von Pikander. Die Musik ist leider nicht erhalten.

Text des Werks

Dictum: Gott, gib Dein Gerichte dem Könige

Gott, gib Dein Gerichte dem Könige, und Deine Gerechtigkeit, des Königs Sohne. Daß er Dein Volk bringe zur Gerechtigkeit, und die Elenden errette.

Aria: Höchster, zeige Dein Gerichte

Höchster, zeige Dein Gerichte
diesem, dem wir untertan!

Unterweise Deine Knecht,
daß er hier das rechte Recht
wie Du selbst in Deinem Lichte
auch nach Deinem Willen richte.

(Rec.) Herr Zebaot, Du bist getreu

Herr Zebaoh, du bist getreu,
du stehest Deinem Diener bei,
sprich Ja zu seinen Taten.
Du lenkest seinen Sinn
zu Deinem Wohlgefallen hin,
und führest ihn die Bahn allein
die Dir zum Ruhm und uns zum Nutzen möge sein,
hilf selbst das Beste raten.
Auf Dir bleibt unsre Hoffnung ruhn,
Du wirst, Du willst, du kanst es tun,
wir geben uns in Deine Hände.
Anfang, Fortgang, und Ende
O Herr, zum Besten wende.

Aria: Wir schauen, wir bauen

Wir schauen,
wir bauen
auf Deine Verheißung allein.

Unser Heil und unser Schade
soll Deiner fürsehenden Gnade
befohlen sein.

Recitativo e Corale

Darum verleih,
daß unser Regiment geruhig sei.

Mit Segen uns beschütte,

Laß unsre Nahrung und Bemühn
wie bis anher noch ferner blüh'n.

Das Herz sei Deine Hütte.

In diesem wohne fort und fort,
denn solches ist der Ort,
Da wir Dich in der Stille preisen.
erhalt uns, Herr, Dein reines Wort,

Laß uns das Labsal speisen;

Denn davon leben wir,
und hoffen weiter nichts mehr hier

bis wir gen Himmel reisen.


Verweise