Gott ist mein Heil, Glück, Hilf und Trost

Aus Monarchieliga
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  • Autor: unbekannt
  • Weise: unbekannt
  • Quelle: Bollhagen, Nr. 822
  • Versmaß |: 8 - 7 :| 8 - 8 - 8 - 4 - 8


Text der Hymne

1. Gott ist mein Heil, Glück, Hilf und Trost,
mein Hoffnung und Vertrauen,
er hat mich durch sein Blut erlöst,
auf ihn will ich fest bauen,
er hilfet mir aus aller Not
und steht mir bei im Leb'n und Tod.
Drum hab' ich diese Zuversicht
und bin's bericht't,
daß Gott verläßt die Seinen nicht.


2. Verläßt mich Welt, Freund, Hab' und Gut,
und was sonst ist auf Erden,
so glaub' ich doch mit frischem Mut,
von Gott soll mir Hilf' werden,
er will uns weder hie noch dort
verlassen, wie er uns im Wort
durch seinen lieben Sohn verspricht,
er trügt uns nicht,
denn Gott verläßt die Seinen nicht.


3. Die Seinen hat der liebe Herr
allzeit aus Not gerissen
wie Daniel und andre mehr
tun offenbar zu wissen.
Der fromme Josef war in Not,
Moses desgleichen, doch zu Gott,
hatten sie ihre Zuversicht
gänzlich gericht',
denn Gott verläßt die Seinen nicht.


4. Nicht mehr begehr' ich hier von Gott,
denn daß ich mög' erwerben
ein ehrlich Leb'n nach seinem Gebot
und danach selig sterben,
daß ich hier leb' nach seinem Wort,
also, daß ich auch lebe dort,
wenn er wird kommen zum Gericht,
damit man sicht,
daß Gott verläßt die Seinen nicht.


Verweise