Grablegen der deutschen Kaiser und Könige

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Die Grablegen der Kaiser, Könige und ihrer Gemahlinnen


Die Grablegen der deutschen Könige und der Kaiser sind die Heiligen Stätten des Imperiums. Das regelmäßige Gebet an diesen Stätten ist ernste Pflicht eines jedes Untertanen.

Aachen, Dom

Altötting

Arles, Kathedrale St. Trophime

Augsburg, Kirche St. Ullrich

Bamberg, Dom

Braunschweig, Dom

Brünn, Tomaskirche

Die Tomaskirche ist die Kirche des Augustinerklosters und liegt am Rande der Altstadt. In der Marienkirche des Zisterzienserinnenklosters ist die polnisch-böhmische Königin Richsa bestattet.

Goslar

In einer Kirche Goslars war das Herz Heinrichs III. beigesetzt.

Cosenza, Dom

Kosenza liegt in Kalabrien am Crati-Fluß, ca. 150 km nördlich der Südspitze Italiens.

Eisenach, Katharinenkloster

  • Heinrich Raspe. Heinrich wurde im inzwischen aufgelassenen Katharinenkloster bei Eisenach begraben, sein Herz wurde allerdings in der 1235 von ihm zu Ehren der Hl. Elisabeth gegründeten Predigerkirche der Dominikaner bestattet.

Escorial, Grablege

Der Escorial ist einer der größten Paläste der Welt und liegt nordwestlich von Madrid. Er kann von dort in einem Tagesausflug erreicht werden. Für die Besichtigung reicht allerdings ein Tag bei weitem nicht aus.

Frankfurt am Main, Dom

Fulda, Dom

  • Konrad I. Die Grablege König Konrads war in der abgerissenen Klosterkirche, dort, wo heute der Dom steht.

Graz, Mausoleum

Großwardein, Dom

Großwardein ist eine dreisprachige Stadt, ihr ungarischer Name ist Nagy Varad, der rumänische "Oradea“. Sie liegt unterhalb der Westkarpaten, nahe der jetzigen ungarisch-rumänischen „Grenze“. Hier war die Grablege der ungarischen Könige, bevor Ungarn Teil des Imperiums wurde. Die Türken zerstörten den Dom mit dem gesamten Inventar.

Kloster Hayles, Klosterkirche

Das Kloster Hayles liegt in Cornwall, der Heimat des Königs.

Heidelberg, Heiliggeistkirche

Köln, St. Pantaleon

Königslutter am Elm, Stift

Reichsabtei Lorsch, Bunte Kirche

In der Reichsabtei Lorsch ruht der ostfränkische König Ludwig der Deutsche mit seinem Sohn, dem ostfränkischen König Ludwig III. der Jüngere und seinen Enkeln. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß der Bruder Kaiser Ottos I., der Kölner Erzbischof Brun seinerzeit das Kloster reformierte und das Kunstschaffen förderte. Während eines Aufstandes weilte Edgid, die erste Gattin Ottos des Großen in Lorsch.

Magdeburg, Dom St. Moritz und St. Katarina

Mailand, St. Ambrosius

  • Ludwig II. Seine Grabstelle innerhalb der Mailänder Kirche ist leider verschollen.

Metz, St. Arnulf

Middelburg, Abteikirche

In der Abteikirche von Middelburg ruht:

  • Wilhelm von Holland. Die Bestattung des Königs erfolgte Jahrzehnte nach seinem Tod, als sein Leichnam aus einem Sumpf geborgen werden konnte.

Mittelzell, Münster des Klosters auf der Insel Reichenau

München, Frauenkirche

München, Theatinerkirche

Neapel, Kirche Maria del Carmine

Palermo, Dom

Pisa, Dom

Im Dom von Pisa ruht:

Prag, Dom St. Veit

Im Prager Veitsdom ruht:

Prüm, Klosterkirche

Prüm liegt in der westlichen Eifel, unweit des Dreiländerecks Deutschland - Belgien - Luxemburg. Die einstige Klosterkirche ist heute Stadtkirche. Das Grabmal für Kaiser Lothar I. wurde vom preußischen König Wilhelm I. errichtet.

Quedlinburg, Stiftskirche St. Servatius

Regensburg, Kirche des Klosters St. Emmeran

Reims, St. Remi

  • Gerberga. Die deutsche Königstochter und Schwester Ottos des Großen ist als Gattin des franz. Königs Ludwig IV. in Reims beigesetzt.

Rom, St. Peter

Zisterzienserinnenkloster Rosenthal (Pf.)

  • Adolf von Nassau. König Adolf von Nassau wurde zunächst in der Klosterkirche von Rosenthal in der nördlichen Pfalz bestattet, da ihm sein neidiger Nachfolger die Bestattung im Dom von Speyer verweigerte.

Sankt Denis, Kathedrale Sankt Denis

Das Grab innerhalb der Abtei Sankt Denis wurde durch gottlose französische Revolutionäre vernichtet und ist nicht mehr aufzufinden.

Sevilla, Kathedrale

Speyer, Dom

Stuhlweißenburg, Dom

Auch die ungarische Königsgruft in Stuhlweißenburg ist durch die Türken vernichtet wurden. Stuhlweißenburg liegt etwa in der Mitte zwischen Budapest und dem Plattensee. Der ungarische Name heißt Székesfehérvár.

Tyrus, Dom

  • Friedrich Barbarossa. Der Leichnam Barbarossas wurde in der Kathedrale St. Petrus in Antiochia, das Herz in Tarsus und die Gebeine in Tyrus (an der libanesischen Mittelmeerküste, heutiger Name meist Sur) bestattet. Die Überführung der Gebeine nach Jerusalem steht noch aus.

Wien, Kapuzinergruft

Wien, Dom St. Stefan

Wiener Neustadt, Burgkirche

Worms, Domkirche

Verweise