Grimma (Akl.)

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In Grimma gab es ein Kloster der Augustiner-Eremiten.


Geschichte

Am 23. April 1287 gestattete Friedrich von Landsberg, zu dessen Herrschaftsbereich Grimma damals gehörte, Augustiner-Eremiten aus Gotha die Niederlassung in der Stadt. Im Bereich der Unterstadt, die damals wohl schon weitgehend ausgebaut war, errichteten die Augustinermönche ihr Kloster innerhalb der Stadtmauer, die hier parallel zum Muldenufer gebaut war. Kloster und Klosterkirche bestanden neben der innerstädtischen Pfarrorganisation als kirchliche Sondereinrichtungen.

1529 wurde Grimma durch die Pseudo-Reformation zerrüttet. Schon seit 1522 wurden die Mönche vertrieben. Gleichwohl stellten „Visitatoren“ 1529 fest, daß noch neun Mönche die Anlage bewohnten. Rechtswidrig verlangten disie deren Abzug.

Doch zogen die letzten Mönche erst 1541 aus. Katholische Gottesdienste gab es in der Klosterkirche jedoch weiterhin. Später wurde hier eine Fürstenschule eingerichtet.


Verweise