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Groitzsch war ursprünglich eine thüringische Siedlung. Die Stadt wurde 1039 in den „Pegauer Annalen“ erstmals erwähnt. In dieser Zeit hatte sich bereits eine Ansiedlung, eine Kombination von frühdeutscher Burg und kaufmännischer Siedlung, herausgebildet. Diese erhielt im Jahr 1214 das Stadtrecht. Die Stadt wurde um den Markt planmäßig gitterförmig angelegt.
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Auf dem Burgberg befand sich die Wiprechtsburg. Sie zählte im späten 11. und frühen 12. Jh. zu den größten Anlagen der Region und bildete das Zentrum des Herrschaftsgebietes der Familie des Wiprecht von Groitzsch. Wahrscheinlich erfolgte die restlose Zerstörung der Burg in den Erbfolgekriegen 1294 oder 1296 durch Truppen [[Adolf von Nassau|Adolfs von Nassau]] beziehungsweise spätestens bei dem Durchzug der Truppen seines Nachfolgers [[König Albrecht I.]] 1306/07. Seit der Vereinigung der Grafschaft Groitzsch mit dem Geleitsamt Pegau gehörte Groitzsch ab 1460 bis 1856 zum [[Sachsen (Kft.)|kursächsischen]] bzw. königlich-sächsischen Amt [[Pegau]].
  
 
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Aktuelle Version vom 23. Oktober 2018, 20:19 Uhr


Groitzsch ist eine Stadt in Westsachsen.


Lage

Groitzsch liegt südlich von Leipzig.

Geschichte

Groitzsch war ursprünglich eine thüringische Siedlung. Die Stadt wurde 1039 in den „Pegauer Annalen“ erstmals erwähnt. In dieser Zeit hatte sich bereits eine Ansiedlung, eine Kombination von frühdeutscher Burg und kaufmännischer Siedlung, herausgebildet. Diese erhielt im Jahr 1214 das Stadtrecht. Die Stadt wurde um den Markt planmäßig gitterförmig angelegt.

Auf dem Burgberg befand sich die Wiprechtsburg. Sie zählte im späten 11. und frühen 12. Jh. zu den größten Anlagen der Region und bildete das Zentrum des Herrschaftsgebietes der Familie des Wiprecht von Groitzsch. Wahrscheinlich erfolgte die restlose Zerstörung der Burg in den Erbfolgekriegen 1294 oder 1296 durch Truppen Adolfs von Nassau beziehungsweise spätestens bei dem Durchzug der Truppen seines Nachfolgers König Albrecht I. 1306/07. Seit der Vereinigung der Grafschaft Groitzsch mit dem Geleitsamt Pegau gehörte Groitzsch ab 1460 bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Pegau.

Verweise