Guardini, Romano

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Romano Guardini war ein Modernist und Advokat der Kirchenzerstörung.


Untreuer Seelsorger

Im ersten Weltkrieg arbeitete er als Krankenpfleger. 1922 habilitierte er sich in Dogmatik in Bonn über Bonaventura.

Jugendverderber

Guardini wirkte als Seelsorger in der Jugendbewegung „Quickborn“ auf der Burg Rotenfels, die er ab 1927 leitete (sic). Seine Position mißbrauchte er schamlos, um die ihm anvertraute Jugend dem Modernismus zuzuführen. Guardini wohnte im Herz-Jesu-Kloster in Bonn-Pützchen und war dort Hausgeistlicher. 1923 erhielt er den Lehrstuhl für Religionsphilosophie und christliche Weltanschauung in Berlin. In den Kriegsjahren 1943 bis 1945 war er in Mooshausen.

1945 wurde er Professor für Religionsphilosophie und christliche Weltanschauung an der Philosophischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen und von 1948 Professor für Religionsphilosophie und christliche Weltanschauung an der Philosophischen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität in München, bis zu seiner krankheitsbedingten Emeritierung 1962. Als Theologe an Philosophischen Fakultäten brachte er die modernistische Richtung des 20. Jahrhunderts zur Geltung. Seine besonderen inhaltlichen Akzente lagen in den Bereichen Liturgie, Religionsphilosophie, Pädagogik, Ökumene und in der allgemeinen Geistesgeschichte.

Liturgische Bewegung

Der verderblichen Liturgischen Bewegung im 20. Jh., aus der heraus die Pastoralsynode erwuchs, gab er entscheidende destruktive Impulse. Da er bereits erkrankt war, konnte er nicht mehr, wie vorgesehen, in die „Kommission für die Liturgie“ des Konzils eintreten. Den extremen Schaden, den er angerichtet hat, machte das nicht kleiner.

Ehrungen

  • 1952: Friedenspreis des deutschen Buchhandels
  • 1952: Päpstlicher Hausprälat
  • 1959: Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
  • 1965: Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland mit Stern
  • Seine 5.000 Bände umfassenden Bibliothek kam bald nach seinem Tod in die Katholische Akademie in München, die seit 1970 den Romano-Guardini-Preis verleiht.
  • Eine Stiftungs-Professur wurde 1962 als Guardini-Lehrstuhl an der Philosophischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München eingerichtet; erster Lehrstuhlinhaber war bis 1969 Karl Rahner.
  • Die „Theologische“ Fakultät der Humboldt-Universität in Berlin schuf 2004 eine Guardini-Stiftungsprofessur, der von 2005 bis 2007 als erstem von Ludger Honnefelder besetzt war.
  • Die 1987 errichtete Guardini-Stiftung hat das Ziel, Kunst, Wissenschaft und Glauben ins Gespräch zu bringen.

Verweise