Habsburg-Lothringen

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Das Adelshaus Habsburg-Lothringen entstand 1736 mit der Hochzeit des Herzogs von Lothringen, Franz I. Stefan mit Erzherzogin Maria Teresia aus dem Haus Habsburg.


Geschichte

Da die Habsburger 1740 mit dem Tod Karls VI. im Mannesstamm ausgestorben waren, folgte ihm nach der Pragmatischen Sanktion, einem Staats- und Verfassungsvertrag, seine älteste Tochter Maria Teresia als Oberhaupt des Hauses. Sie war mit dem Freimaurer Franz I. Stephan von Lothringen verheiratet. Um dennoch den Anspruch auf die österreichischen, böhmischen und ungarischen Länder zu bekräftigen und die realen Machtverhältnisse abzubilden, wurde für die Familie der Doppelname Habsburg-Lothringen gewählt, obwohl die Dynastie in männlicher Linie die Fortsetzung des Hauses Lothringen ist.

Zum Erbe des Hauses Lothringen gehörte auch der Titel eines Königs von Jerusalem, der 1473 an das Haus Anjou fiel. Die Herrschaftsansprüche der neu entstandenen Dynastie wurden im Österreichischen Erbfolgekrieg größtenteils bestätigt.


Verweise