Heinrich II.

Aus Monarchieliga
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kaiser Heinrich II.
  • * 6. Mai 973 in Hildesheim
  • † 13. Juli 1024 in der Pfalz Grone
  • Herrschaftszeit: 1002 - 1024
  • Gedenktag ist der 13. Juli


Der hl. Kaiser Heinrich II. war ein Herzog von Bayern aus dem Hause der Liudolfinger.


Leben

Seine Eltern waren Heinrich der Zänker und Gisela, Tochter des Königs von Burgund; er war somit Urenkel Heinrichs I. und Vetter zweiten Grades Ottos III.

Beim Tod Ottos III. war Heinrich ranghöchster Reichsfürst und somit geborener Anwärter auf die Deutsche Königswürde. Gewählt wurde er von den Franken, Lothringern und Bayern. Bischof Williges von Mainz krönte und salbte ihn am 7. Juni 2002. In verschiedenen Stufen setzte er sich im gesamten Regnum durch.

Heinrich setzte die ottonische Reichskirchenpolitik fort, er erweiterte die Grenzen des Imperiums beträchtlich und stellte die Kirche ganz in den Dienst des Reiches. Bamberg erhob er zu dem Range eines dem Papst zugehörigen Bistums und stattete es mit großen Teilen des Herzogtums Franken aus. Diese Schenkung hatte für 800 Jahre Bestand.

In Bamberger Dom sind der in der Pfalz Grone gestorbene Kaiser und seine Gemahlin Kunigunde von Luxemburg bestattet. Beide wurden heiliggesprochen. Ihr Feiertag, der 13. Juli, gilt als einer der höchsten Feiertage des Imperium Romanum. Kunigunde ist die Gründerin des Benediktinerinnenklosters Kaufungen vor den Toren Kassels, in dem sie nach dem Tode ihres Mannes als Nonne lebte.

Ehe

Verweise